Ruta 40 Sur – von Bariloche nach Patagonien

Im Mietwagen von Bariloche nach El Calafate (oder umgekehrt)
– entlang der Ruta 40 Sur durch Patagonien

Entdecken Sie 14 Tage lang individuell und unabhängig die landschaftlichen Schönheiten rechts und links der legendären Ruta 40, die durch das ganze Land von Norden nach Süden immer an den Anden entlang führt. Ihren Schrecken als endlose Schotterpiste hat die Ruta 40 Sur mittlerweile verloren, da in diesem Abschnitt bereits große Teile asphaltiert sind.

Die Ruta Nacional 40 ist mit über 5.000 km die längste Nationalstraße Argentiniens und gleichzeitig eine der längsten Fernstraßen der Welt; neben der Panamericana ist sie die bekannteste Fernstraße auf dem südamerikanischen Kontinent. Sie durchquert den gesamten Westen Argentiniens von Süden nach Norden, führt durch verschiedenste Vegetations- und Landschaftsformen, die Argentinien zu bieten hat. Der genaue Verlauf der Straße wurde mehrfach geändert. Bis 2005 bestand sie administrativ aus zwei verschiedenen Straßen, der Ruta 40 Norte und der Ruta 40 Sur.

Die Ruta 40 Sur ist trotz mehrerer Verbesserungen in den letzten Jahrzehnten auf einigen Streckenabschnitten nach wie vor nur mit robusten Fahrzeugen befahrbar, was ihre Bezwingung zu einer besonderen Herausforderung bei Abenteuertouristen macht.

Argentinien-ARG-perito-moreno-   auf der Ruta 40 Sur durch Patagonien   RR Patagonia Pur El Chalten

Preise Ruta 40 Sur 2017/18

Mietwagenrundreise

DZ

EZ

Ford Ecosport 4×2 o.ä.
bei 2 Personen

3.390,-

4.190,-

Honda CRV 4×4 o.ä.
bei 3 Personen
bei 4 Personen

2.940,-
2.470,-

3.740,-
3.270,-

Alle Preise pro Person in Euro
Termine:  täglich ab 2 Personen

Leistungen Ruta 40 Sur
  • 13 Übernachtungen in den genannten oder gleichwertigen 3*-Hotels mit Privatbad und Frühstück
  • 13 Tage Mietwagen inkl. freien Kilometern, Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung bei Unfall und kleineren Schäden bis zu US$ 1.000,- / 1.450,- bzw. bei Überschlag US$ 2.900,- / 4.300,-
  • Einwegmiete Bariloche > El Calafate
  • 2. Fahrer
  • Navigationsgerät
Reiseverlauf Ruta 40 Sur


1.Tag:  Bariloche – San Martín de los Andes

Nach Ankunft in Bariloche Übernahme Ihres Mietwagens am Flughafen und Fahrt nach San Martín de los Andes, erst durch das “Valle Encantado” mit seinen bizarren Felsformationen am Limay-Fluß entlang, dann weiter das Collón-Curá-Tal entlang die legendäre Ruta 40 nordwärts über Junin de los Andes bis San Martín.
2 Übernachtungen im Hotel La Posta del Cazador.
Fahrstrecke: 270 Km Asphalt. www.lapostadelcazador.com.ar

2.Tag:  San Martín de los Andes / Vulkan Lanin

Wir empfehlen eine Fahrt erst durch die hier sehr farbenreiche Steppe und den tiefblauen Río Malleo entlang bis zum Fuß des gewaltigen Lanin Vulkans (3.747 m), durch Araukarien-Wälder bis zum Mamuil Malal-Paß und dem Tromen-See, an der Grenze nach Chile gelegen.
Fahrstrecke: 195 Km Asphalt.

3.Tag:  San Martín de los Andes – Bariloche

Heute geht es auf der „Straße der 7 Seen“, die Ruta de los 7 Lagos, durch Südbuchenwälder nach Süden bis zum Grenzort und Skigebiet Villa La Angostura, hier am Nahuel Huapí-See entlang bis Bariloche zurück. 2 Übernachtungen aif der Halbinsel Llao-Llao im Bed & Breakfast Bellevue, am Moreno-See gelegen und mit herrlichem Blick auf den gewaltigen Monte Tronador (3.478 m).
Fahrstrecke: 225 Km Asphalt. www.bellevue.com.ar

4.Tag:  San Carlos de Bariloche

Kurze Rundfahrt im Raum Llao-Llao die Panorama-Strecke “Circuito Chico” und Wanderung auf eigene Faust in diesem Naturreservat möglich. Treffen mit dem Team von Patagonia-Road, um den Verlauf der weiteren Strecke durch zugehen.

5.Tag:  Bariloche – Esquel

Es beginnt die Fahrt auf der wahren Ruta 40 entlang in Richtung
2 Übernachtungen im Hotel Cumbres Blancas.
Fahrstrecke: 220 Km Asphalt, 80 km Schotter. www.cumbresblancas.com.ar 

6.Tag:  Esquel

Es lohnt sich eine Fahrt nach Gualjaina, wo sich die „Piedra Parada“ befindet, eine beeindruckende Steinformation, sowie eine 5 km lange Schlucht in Rottönen.
Fahrstrecke: 80 Km Asphalt, 90 km Schotter die Rundstrecke.

7.Tag:  Esquel – Perito Moreno

Weiter geht es Richtung Süden bis nach Perito Moreno (Tanken nicht vergessen !), in der Nähe des Lago Buenos Aires gelegen, 1 Nacht im einfachen Hotel Americano.
Fahrstrecke: 540 km Asphalt. www.hotelamericanoweb.com.ar

8.Tag:  Perito Moreno – Höhlenmalereien – Gobernador Gregores

Erst kurze Fahrt nach Süden bis 30 km vor Bajo Caracoles, dort Abstecher von 35 km zu den wichtigsten Höhlenmalereien Südamerikas, hauptsächlich Hände und Jagdszenen. Am Parkeingang  beginnt eine Führung, die etwa einen halben Kilometer an den beeindruckenden Felswänden entlang geht, um die verschiedenen Höhlen zu besichtigen. Es gibt drei unterschiedliche Arten von Malereien. Die ältesten sind bereits 7.300 J.v.Ch. entstanden, die neuesten sind ca. 1.000 Jahre alt. Wir können Sie anhand der Technik/Motive und der Farben unterscheiden. Insgesamt etwa 3 Stunden. Dann geht es weiter bis Gobernador Gregores (Tanken!) und Übernachtung im einfachen Hotel Kaiken.
Fahrstrecke: 70 Km Schotter, 360 km Asphalt. www.kaiken-gregores.com.ar

9. Tag:  Gobernador Gregores – El Chaltén

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Heute geht es auf der Ruta 40 weiter südwärts, durch einsame Steppen-Landschaften. Erst hier wird dem Besucher klar, was in Patagonien die Unendlichkeit, das Spiel des Sonnenlichts und der Schatten in dieser Tafelberglandschaft bedeutet. Immer wieder kreuzen Choiques (hiesiger Vogel Strauss), Guanacos, wilde Pferde und Gürteltiere den Weg. Ganz selten ist ein Haus oder eine abgelegene Estancia zu sehen. 35 km nach Tres Lagos geht es auf der Ruta 23 bis El Chaltén, Ausgangspunkt aller Wanderungen und Expeditionen am Cerro Fitz Roy und Cerro Torre.
3 Übernachtungen in der Hostería El Pilar, etwas außerhalb des Dorfes, am Río Blanco gelegen, mit herrlichem Blick auf die Kette des Fitz Roy.
Fahrstrecke: 230 km Asphalt, 90 km Schotter. www.hosteriaelpilar.com.ar

10.Tag:  El Chaltén – Fitz Roy

Trekking auf eigene Faust (sehr gut ausgetretene Gehwege) zur Laguna de los Tres , am Fuße des Cerro Fitz Roy, der berühmteste Berg der südpatagonischen Anden. Drei Stunden geht es durch wunderschöne Wald- und Berglandschaften bis zum Basislager Rio Blanco, immer wieder die Granittürme des Cerro Fitz Roy in Sicht. Nun folgt ein stetiger und steiler Anstieg bis zu der, dem Fitz Roy vorgelagerten, Laguna de los Tres, ein grandioser Aussichtspunkt auf den beeindruckenden Fitz Roy. Gehzeit: 7-8 Stunden mit einem Höhenunterschied von 800 m. Leichte bis mittelschwere Wanderung.

11.Tag:  El Chaltén – Lago del Desierto

Fahrt (34 Km) zum idyllisch gelegenen Lago del Desierto, ein Gletschersee an der Grenze zu Chile, dort kurze Wanderung möglich zum Huemul-Gletscher oder Bootsfahrt zum Nordende des Sees, an einer Reihe von Hängegletschern vorbei, die dort direkt aus dem südlichen Eisfeld Patagoniens fließen.

12.Tag:  El Chaltén – El Calafate

Trekking auf eigene Faust zur Laguna Torre, am Fuß des legendären Cerro Torre, einer der schwierigsten Bergsteigerziele auf der Welt. Seine über 1.400 m hohen Steilwände aus glattestem Granit lassen dies leicht nachempfinden, wobei das Klima der Hauptfaktor ist, weshalb die Bergsteiger oft monatelang mit dem endgültigen Gipfelansturm warten müssen. Atemberaubend schön bietet sich hier ein Blick, von der Laguna Torre aus, auf eine ganze Reihe von windumtosten Granitnadeln und gewaltigen Gletschern. Gehzeit: ca. 6 Stunden mit einem Höhenunterschied von 400 m leichter Wanderung.  Übernachtung wie Tag zuvor.
Weiterfahrt entlang des Leona-Fluss bis nach El Calafate, am Lago Argentino. 2 Übernachtungen in der Hostería Los Hielos, mit herrlichem Blick auf den See.
Fahrstrecke: 220 Km Asphalt, 15 Km Schotter.

13.Tag:  El Calafate

Ausflug zum naheliegenden Perito Moreno-Gletscher. Dieser weltberühmte Gletscher ist einer der großen Attraktionen Südpatagoniens. Als unvergessliche Eindrücke bleiben die tosend in den See stürzenden Eisabbrüche, die sich an seiner Front mehrmals täglich wiederholen. Die Front des Gletschers ist mit ihren 4 km Breite und 60 m Höhe eine der beeindruckendsten in den Südanden.

14.Tag:  El Calafate – Abflug

Wagenabgabe am Flughafen

HINWEIS:
der Reiseverlauf kann gemäß Ihren Wünschen problemlos verändert werden. Wir empfehlen diese Route nur von November bis April.