Wo kann man so richtig gut schlemmen? Ja klar: in PERU. Nicht umsonst gilt die Küche Perus als eine der besten weltweit. Eines meiner Lieblingsrestaurants ist und bleibt das „Indio Feliz“ in Aguas Calientes zu Füßen von Machu Picchu. Die Mango-Forelle ist ein Traum. Und als Vorspeise bestellt man sich natürlich Ceviche.

Es begab sich nun einmal, dass ein Deutscher in Peru ein Bierchen bestellen wollte („cerveza“) – aber seine Aussprache war wohl nicht besonders und er bekam „ceviche“. Iiiiiigitt, was ist denn das? Was, roher Fisch – und das hier in Peru? Kann man das tatsächlich essen? Man soll doch nichts Rohes, Ungeschältes in Südamerika anrühren …

Nun, mir persönlich sind solche Gedanken ziemlich egal. Ceviche ist und bleibt einfach eine köstliche Vorspeise. Der Fisch ist praktisch immer fangfrisch aus dem Pazifik und hygienisch zubereitet.

Ja, und was ist Ceviche eigentlich genau? Es geht marginal in die Richtung von japanischem Sushi oder Sashimi. Ich nehme frischen rohen Fisch in kleinen Würfelchen (mein persönlicher Favorit: Thunfisch), jede Menge Limettensaft, ein bisschen gehackte Zwiebel, Knoblauch, Chili, Salz. Wer’s mag, der kann auch Koriander dazugeben. Man mische alles zusammen und lasse es mindestens 3 Stunden ziehen. Servieren in Vorspeisen-Schüsseln oder Gläsern, mit ein paar Zwiebelringen / Koriander garniert. Als Hauptgericht geht Ceviche aber auch. Einfach Lecker! Die Mengenverhältnisse: Hmmm, das mache ich immer nach Schnauze. Man findet jede Menge Rezepte im Internet. Am besten einfach ausprobieren.

! Buen Provecho !

Eure Ruppert-Küchenfee
Robert Kraus