Patagonia pur –
Naturerlebnis im einsamen Süden

16-tägige Kleingruppenreise ab Santiago / bis Punta Arenas mit deutschsprechender Reiseleitung ab 4.095,- €

Ein spektakuläres Naturerlebnis erwartet uns auf dieser deutschsprachig geführten, 16-tägigen Rundreise »Patagonia Pur« quer durch das chilenische und argentinische Patagonien. Neben der Nähe zu den landschaftlichen Höhepunkten finden wir unterwegs unzählige Gelegenheiten zur nachhaltigen Begegnung mit den Einheimischen: seien es Farmer, Landwirte, Gauchos, oder Betreiber kleiner familiärer Hotelbetriebe. Wir erleben die wunderbare Weiten Patagoniens mit einem komfortablen Fahrzeug, und finden in landestypischen, teils rustikalen aber gemütlichen Unterkünften der einfacheren Kategorie den idealen Platz zum Entspannen.

Reiseverlauf Patagonia Pur

1. Tag: Santiago de Chile

Am Flughafen von Santiago de Chile werden Sie von Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter abgeholt und ins Hotel gebracht. Wir begrüßen die Reiseteilnehmer mit dem Nationalgetränk Chiles, dem Pisco Sour. Bei der anschließenden Stadtführung werden Sie die historische Altstadt, unter anderem den Markt, die Kathedrale und den Plaza de Armas kennen lernen. Übernachtung voraussichtlich im Hostal Río Amazonas **(*) o.ä. im zentralen Stadtteil Providencia.

2. Tag: Santiago – Puerto Montt – Puerto Varas

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug entlang der Cordillera de los Andes nach Puerto Montt, der Hauptstadt der Seenregion. Hier erwartet uns unser Fahrer mit einem komfortablen Kleinbus. Die Fahrt zu unserem Hotel führt uns über den südlichen Abschnitt der Panamericana in die Stadt der Rosen, nach Puerto Varas. 2 Übernachtungen im Hotel Weisserhaus *** o.ä. (F)

3. Tag: Aktivitäten à la carte

Nach einem guten Frühstück stehen für heute verschiedene Aktivitäten zur Auswahl: eine Rafting-Tour auf dem Río Petrohué, Canopy-Climbing, eine Wanderung am Fuße des Vulkan Calbuco oder Besuch der umliegenden Dörfer wie z.B. Frutillar. (jeweils Minimum 2 Personen pro Aktivität). (F)

4. Tag: Puerto Varas – Chaitén (186 km)

Sehr frühe Abfahrt Richtung Süden, wo wir auf dem Weg zur Carretera Austral mehrmals kleine Fährüberfahrten nutzen und durch gänzlich unberührte Landschaften des Pumalín Nationalparks reisen. Ankunft in Chaitén, einer Kleinstadt im Wiederaufbau nach dem Ausbruch des gleichnamigen Vulkans in Jahre 2008. Wir entdecken den erhaltenen und den zerstörten Teil der Ortschaft, und erfahren viel über die enormen Strapazen der Einheimischen nach ihrer Rückkehr. Am frühen Abend Besuch des rustikalen Thermalbads Termas de Amarillo. Übernachtung in der Hostería Yelcho ***. (F)

5. Tag: Chaitén – Puyuhuapi (184 km)

Heute setzen wir unsere Reise fort auf der berühmten Carretera Austral, der unbefestigten und reizvollen Verlängerung der chilenischen Panamericana. Die rustikale Schotterpiste dringt tief in die unberührte Wildnis vor, entlang dem türkisblauen Río Frío, gletscherbedeckten Bergmassiven, verträumten Seen und malerischen Wasserfällen. Wir erreichen unser kleines Familienhotel Casa Ludwig ** in der von Deutschen gegründeten Ortschaft Puyuhuapi. (F – M)

6. Tag: Queulat Nationalpark – Coyhaique (223 km)

Nach kurzer Anfahrt steht auf dem heutigen Programm eine ausgiebige Wanderung, die uns durch den Nationalpark Queulat führen wird. Wir werden zu einem Aussichtspunkt gelangen, vom dem aus Sie den wunderschönen Blick auf den hängenden Gletscher »Ventisquero Colgante« und dessen Wasserfall genießen können. Anschließend geht die Fahrt entlang der üppig wilden Vegetation der Carretera Austral in Richtung Süden weiter. Riesige Nalca-Pflanzen und gigantische Farne schmücken den Wegesrand, dichte Wälder, stille Fjorde und schneebedeckte Gipfel bilden eine sagenhafte Ur-Landschaft. Die Straße schraubt sich in engen Serpentinen den Gipfeln entgegen zu einem der höchsten Pässe der Carretera Austral und fällt abrupt wieder ab bis wir den reißenden Río Cisnes (den Schwanenfluss) erreichen. Hier lichten sich die undurchdringlichen, immergrünen Regenwälder und machen der rauen südpatagonischen Berglandschaft Platz. Durch das wildromantische Tal des Río Simpson erreichen wir die Hauptstadt der Region Aisén, Coyhaique. Übernachtung im Hotel Belisario Jara *** o.ä. (F – M)

7. Tag: Coyhaique – Lago General Carrera (271 km)

Heute verlassen wir Coyhaique, fahren durch eine immer karger werdende Steppenlandschaft und durchqueren ein tief eingeschnittenes Tal, dessen Gestein in einer Vielfalt von Farben schimmert. Am »Teufelspass« öffnet sich uns ein sagenhaftes Panorama auf das Massiv des Cerro Castillo bis hin zu den Gipfeln und Gletscher der nördlichen Eisfelder. 1990 brach hier der Vulkan Hudson aus und erstickte mit seinem Ascheregen die Vegetation, staute Flüsse und hinterließ ein desolates Geistertal voller toter Bäume und weiten Sümpfen. Im Tal des Rio Murta beginnen die endlosen Südbuchenwälder und von weitem schon leuchten die türkisfarbenen Wasser des Lago General Carrera. Eingerahmt von den kahlen, rötlich schimmernden Hügeln der Pampa, den wuchtigen Massiven der Eisfelder und einem strahlenden Himmel liegt dieser gigantische See mit seiner sich ständig wandelnden blau-grünen Wasseroberfläche und seinen oft gigantischen Wellen vor uns. Ankunft in der kleinen Ortschaft Puerto Tranquilo. 2 Übernachtungen im Hotel El Puesto ***. (F)

8. Tag: Lago General Carrera (156 km)

Tagesausflug mit Wanderung zum Gletscher Exploradores Ausläufer des riesigen Eisfeldes San Valentin. Fernab der ausgetretenen Touristenpfade können wir herrliche Ausblicke genießen. (F)

9. Tag: Lago General Carrera – Perito Moreno / Argentinien (180 km)

Entlang dem Lago General Carrera nähern wir uns der Grenze nach Argentinien hinter Chile Chico. Das Klima ändert sich, wir erreichen trockenere Steppenlandschaft. Chile Chico wird auch als das chilenische »Sun City« bezeichnet, aufgrund seines überraschend milden Klimas in dem Kirschen und andere Früchte angepflanzt werden. Kurz nach der Grenze erreichen wir die Ortschaft Perito Moreno. Übernachtung im Hotel Chacra Kaiken **. (F)

10. Tag: Ruta 40  Fitz Roy Massiv (582 km)

Heute erreichen wir die legendäre Ruta 40, die uns durch die endlose Steppenlandschaft Patagoniens immer weiter gen Süden bringt. Der Lago Cardiel mit seinem milchig-türkisfarbenen Gletscher-Schmelzwasser bringt kräftig Farbe in die gerade wegen ihrer Eintönigkeit so beeindruckende Landschaft. Weg von der Ruta 40 nähern wir uns wieder den Anden und bei schönem Wetter sehen wir schon bald die phantastische Felsformationen des Fitz Roy Massives. Wir erreichen El Chaltén und bleiben 2 Nächte im Hotel Puma Lodge ***. (F)

11. Tag: Fitz Roy Massiv

Das Fitz Roy Massiv ist bei Extrem-Bergsteigern weltbekannt für seine tückischen Eiswände, unberechenbaren Winde und ständig wechselndes Wetter. Trekking-Begeisterte aus aller Welt erwandern die vielen Wanderwege im Nationalpark Los Glaciares und auch wir werden nach dem Frühstück die spektakuläre Bergkulisse in einer mehrstündigen leichten Wanderung erkunden. (F – M)

12. Tag: Calafate  Gletscher Nationalpark  Perito Moreno Gletscher (274 km)

Heute fahren wir am smaragdgrünen Lago Viedma vorbei durch die unendlichen Weiten der argentinischen Pampa nach Calafate am Lago Argentino. Gleich im Anschluss geht es weiter Richtung Perito Moreno Gletscher. Am Eingang des Nationalparks Los Glaciares verwandelt sich die bisher baumlose Pampa fast übergangslos in dichte Südbuchenwälder. Der südliche Arm des Lago Argentino scheint türkisfarben gegen die milchig grauen Wolkenwände der südlichen Eisfelder. Vereinzelt schwimmende Eisberge zeugen von der Nähe eines der gewaltigsten Naturereignisse der Welt. Der Gletscher Perito Moreno drückt mit unvorstellbarer Kraft riesige Eismassen von den kontinentalen Eisfeldern herunter ins Tal, die donnernd krachend von den weiß-blauen Steilwänden in den See fallen. Der eisige Fluss bewegt sich bis zu 2 Meter am Tag und ist damit einer der wenigen wachsenden Gletscher der Welt. Wir beobachten dieses grandiose Schauspiel von einer Plattform aus nächster Nähe. Übernachtung im Hotel La Estrepa ***. (F)

13. Tag: El Calafate  Torres del Paine (340 km)

Auf der Ruta 40 durchqueren wir ein letztes Mal die argentinische Pampa auf unserem Weg zur chilenischen Grenze. Hier begeben wir uns dann direkt in den Nationalpark Torres del Paine, der einer der Höhepunkte unserer Reise darstellt. Herden von Guanakos auf sanft hügeliger Steppenlandschaft, schroffe rot-graue Felsmassive, Granittürme, milchig-grün leuchtende Seen und weiß schimmernde Eisfelder vereinigen sich zu einem grandiosen Panorama. Heute sind zwei Übernachtungen in der einfachen Schutzhütte Refugio Torre Central in sauberen Zimmern mit Gemeinschaftsbad vorgesehen, um am nächsten Tag in aller Frühe eine der spektakulärsten Wanderungen im Park zu starten. (F)

HINWEIS:
Gegen Aufpreis von 150,- € p. P. im DZ bzw. 260,- € p. P. im EZ kann die Unterkunft auch im Superior-Zimmer des nahen Hotel Las Torres erfolgen.
Ab 2018/19 ist Hotel las Torres bereits im Reisepreis enthalten.

14. Tag: Nationalpark Torres del Paine

Heute geht es auf einer anstrengenden Wanderung bis an den Fuß der Paine-Türme, den Torres. Die erste Strecke besteht aus einer Stunde Anstieg bis zum Tal des Fluss Asencio, mit herrlicher Sicht auf die Seen der Umgebung; im nachfolgenden eine weitere einstündige Wanderung durch einen Lengawald und man erreicht den Aussichtspunkt  der Granitsäulen: die Türme des Paine Massivs. Am Nachmittag Rückkehr zum Refugio bzw. Hotel las Torres. (F – M)

Patagonia
Patagonia

15. Tag: Torres del Paine  Punta Arenas (375 km)

Unser heutiges Ziel ist Punta Arenas, die südlichste Stadt Chiles. Unterwegs  besuchen wir die nahe gelegene Höhle des Milodon. Der deutsche Kolonist Eberhard hat hier die Überreste des Urzeittieres »Milodon« gefunden, dessen Statue die Besucher in Lebensgröße betrachten können. Bei einem Stadtrundgang in Punta Arenas können wir auf die geschichtsträchtige Magellanstraße blicken, die das Festland von der Insel Feuerland trennt. Bei gutem Wetter kann man die Insel sogar am Horizont erkennen. Die letzte Übernachtung der Reise erfolgt in einem gemütlichen Hotel im Stadtzentrum von Punta Arenas, Hotel Isla Rey Jorge ***. (F)

16. Tag: Punta Arenas

Mit der Fahrt zum Flughafen endet unsere Rundreise Patagonia Pur, es besteht die Möglichkeit direkt über Santiago nach Europa zurück zu fliegen, oder ein Anschlussprogramm zu nutzen, z.B. die Kreuzfahrt Cruceros Australis via Kap Hoorn nach Ushuaia/Feuerland. (F)

Patagonia Pur
Leistungen Patagonia Pur
  • 15 Übernachtungen mit Frühstück in einfacheren Hotels, Hosterias und Cabañas mit Dusche/Bad/WC, im Torres del Paine Nationalpark in Schutzhütten / Refugios in Mehrbett-Zimmern
  • 4 x Picknick/Box-Lunch (Tag 5, 6, 11 und 14)
  • Überlandfahrt von Puerto Montt / bis Punta Arenas in robustem Fahrzeug mit hohem Sitzkomfort
  • Alle Transfers, Ausflüge und Besichtigungen inkl. Eintrittsgeldern wie erwähnt
  • Deutschsprechende Reiseleitung (in Santiago lokal, ab 2. Tag durchgehend)
Extras
  • Langstreckenflüge
  • Inlandsflüge (z.B. in Verbindung mit Latam/IB-Langstreckenflug z. Zt. ca. 200,- € p. P.)
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Getränke und sonstige Mahlzeiten
Preise Patagonia Pur 2018/2019
Rundreise Patagonia Pur

DZ

EZ

Gruppenreise 2018/19

4.095,-

5.095,-

Gruppenreise 2019/20

,-

,-

Alle Preise pro Person in Euro

Termine Patagonia Pur

10.11.18 – 25.11.18
26.11.18 – 11.12.18
07.12.18 – 22.12.18
———————-
04.01.19 – 19.01.19
25.01.19 – 09.02.19
18.02.19 – 05.03.19

ACHTUNG:
Für die Rundreise Patagonia Pur gelten besondere Zahlungs- und Stornobedingungen von bis zu 100%. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Rücktrittskosten-Versicherung.

HINWEIS:
Dies ist keine Baustein-Rundreise im üblichen Sinne, sondern eine Kleingruppenreise zu speziellen Terminen mit max. 10 Personen.
Abfahrten garantiert bereits ab 2 Personen.

Änderungen des Reiseverlaufs aufgrund von Witterungs- und Straßenverhältnissen etc. möglich.

Die gleiche Reise kann mit täglichem Beginn auch als Privattour durchgeführt werden, Aufpreis dann 1.345,- € (2018/19) p. P. im DZ bei 2 Reiseteilnehmern.

Patagonia Pur
Patagonia Torres del Paine