Perú – Bolivien – Argentinien – Chile · November/Dezember 2014
Hallo Herr Werner,
wir sind nun schon seit 2 Wochen wieder zurück – und mitten in den Vorweihnachtsrummel geraten.
Daher melde ich mich so spät.

Zu aller erst einmal: Vielen Dank für Ihre Beratung, die für uns zu einer außerordentlich gelungenen Reise geführt hat!
Der beeindruckendste „Baustein“ war für uns beide die Tage in Bolivien; das kesselartige Stadtbild von La Paz, aber vor allem die Natureindrücke, die wir während der Überlandfahrt mit dem Geländewagen hatten. Die unzähligen Brauntöne von Erde und Bergen, die Farbspiele der Lagunen und nicht zuletzt die scheinbar grenzenlose Weite. Wir waren lange Zeit das einzige Auto und hatten auch die Flamingos für uns alleine.

Aber ich möchte Sie nicht mit meinen Reiseerzählungen überladen… und wenn, würde ich bei Patagonien fortfahren, dann bei den Blautönen des Perito Moreno Gletschers und der Ruhe, die er ausstrahlt. Wir sind zu den 3 Torres‘ hinaufgewandert und haben in der Atacama Millionen von Sternen gesehen.

Organisatorisch war es sehr komfortabel, dass wir die In/ Out Transfers hatten.
Unsere vielen Guides waren durchweg sehr freundlich, oft sehr gut und umfassend informiert und häufig unterhaltsam.
Die Hotels waren immer gut, manchmal sehr angenehm (z.B. San Pedro de Atacama Altiplánico, Punta Arenas Cabo de Hornos, Las Torres).
Der Abschluss im La Casona de Matetic war Entspannung und Wärmetanken vor dem hiesigen Winter.

Ein Mitarbeiter der Organisation in Chile hat sich einmal telefonisch bei mir gemeldet, weil wohl bei anderen Reisenden falsche Unterlagen Vorort vorlagen. Im nächsten Hotel lagen dann die für uns korrekten Papiere parat.

Die Höhenkrankheit haben wir in Cuzco in Form von heftigen Kopfschmerzen zu spüren bekommen. Dank des Akklimatisationstages, Ibuprofen und dem wunderbaren Cocatee haben wir das gut in den Griff bekommen.

Reise-Missgeschicke sind uns eigentlich nur 2 passiert: Als wir den Wagen bei Hertz am Flughafen in Santiago abgeholt haben, haben wir uns auf den Computerausdruck des Hertz Mitarbeiters verlassen, wonach der Tank mit „full“ dokumentiert war. 100 km später war der Tank leer. Vor der Rückgabe haben wir pflichtgemäß voll getankt. Als wir dem Hertz Mitarbeiter die Situation schilderten, war die Antwort, dass wir dann auch nicht voll tanken hätten brauchen, sondern eben nur so viel, wie wir im Tank tatsächlich bei Übernahme hatten. Er hat sich zwar unsere Daten notiert, aber die Wege nach D sind weit……
Das 2. Missgeschick ist uns – zum Glück – nur einmal passiert : wir sind in Santiago in den Markthallen beim Essengehen ziemlich über den Tisch gehauen worden. Lecker war es trotzdem – nur für 2 Personen einfach unglaublich viel zu viel. Insofern passt dieses Missgeschick eher in die Rubrik Reiseerzählung.

Wir werden häufig gefragt, ob wir bei der Reise „Angst“ hatten bzw. ob man in den Ländern Angst haben muss. Ich kann nur für unseren Reiseverlauf sprechen, aber wir hatten zu keinem Zeitpunkt und Ort irgendwelche Bedenken.

Einen Punkt möchte ich noch erwähnen. Sicherlich der größte Luxus war, dass wir die Reise als „Kleinstgruppe“ , d.h. zu zweit gemacht haben.

Abschließend noch einmal herzlichen Dank für Ihre Planung unserer Reise.

Frohe Weihnachten wünschen Ihnen
Martina Kraft & Rudi Schmidt