Rundreise Kolumbien Pur
Die Rundreise Kolumbien Pur ist eine kontrastreiche Reise quer durch die einzigartige Vielfalt Kolumbiens. Auf teilweise noch ursprünglichen Routen und mit landestypischen Transportmitteln erleben Sie dieses faszinierende Land. Dabei wechseln sich schneebedeckte Andenkordilleren mit rot glühenden Wüstenlandschaften, sattgrüner Bergnebelwald und wilde Landschaften und Wüste mit weißen Traumstränden an der Karibikküste ab. Oder charmante Kolonialstädte mit versteckten Dschungeldörfern der indigenen Einwohner und mystische kulturhistorische Stätten mit lebhaften Salsa Bars und exotischen Cocktails. Und natürlich darf der beste Kaffee des Kontinents auf dieser Reise nicht fehlen!
Sie erleben auf der Rundreise Kolumbien Pur die Tier- und Pflanzenwelt aller Landesteile, können aber vor allem neue Freundschaften mit den herzlichen Bewohnern schließen, egal, ob mit Gumbiano, Kogi, Mestizen oder Kreolen… Diese Reise ist an Vielfältigkeit und Abwechslung kaum zu überbieten! Die Kolumbianer sagen zu Recht: „El único riesgo es que te quieras quedar.“ („Das einzige Risiko ist, dass Du bleiben möchtest.“)
| 19-tägige Kleingruppenreise ab Bogotá bis Cartagena | ab 3.350,- € p.P./DZ |
| Startgarantie ab 6 Teilnehmern | Maximal 12 Teilnehmer |
| 5-tägige Verlängerung möglich | Tayrona Nationalpark & Kogi-Indigene |
Die Rundreise Kolumbien Pur im Detail
Rundreise Kolumbien Pur - Höhepunkte in Kürze
- Umfassende 19-tägige durchgehend deutschsprachig gefährte, aktive Natur- & Kulturreise durch alle Landesteile Kolumbiens
- Hautnahe Begegnungen mit den Einheimischen, ihrer Kultur, Lebensweise und ihren Traditionen
- Unterkünfte in guten und originellen Mitteklassehotels und Lodges.
- Besuch des berühmten Goldmuseums und dem kolonialen „La Candelaria“
- Fahrt mit der „Teleferico“
- Stadtrundgang durch Cartagena, der wohl schönsten Kolonialstadt Lateinamerikas
- Besuch einer Zuckerrohrfabrik und einer Kaffeefinca, sowie der Salzkathedrale Zipaquira
- Schweben über einem der tiefsten Canyons der Welt, dem Chicamocha Canyon
- Island-Hopping in die Karibik mit einem Katamaran.
- Wandern zwischen den gigantischen Wachspalmen, dem riesigen Nationalbaum Kolumbiens, in der Mondlanschaft der Tatacoa Wüste mit seinem überwältigenden, nächtlichem Sternenhimmel und zwischen den überlebensgroßen Götter-Steinskulpturen bei San Agustin, sowie auf dem „Camino Real“, dem königlichen Weg.
Reiseverlauf der Rundreise Kolumbien Pur
1. Tag – Ankunft in Bogotá (immer mittwochs)
Herzlich Willkommen in Kolumbien! Am Nachmittag kommen Sie in Bogotá der Hauptstadt Kolumbiens an und werden schon von unserem Reiseleiter erwartet. Bogotá liegt auf 2.640 m Höhe in den Anden und bietet dank seiner Nähe zum Äquator ganzjährig frühlingshaftes Klima. Nach dem Einchecken im Hotel können Sie auf eigene Faust die schmalen Gassen des historischen Stadtteils Candelaria erkunden. Übernachtung im ***Hotel Casa Deco oder gleichwertig in Bogotá
2. Tag – Bogotá – Auf den Spuren der Vergangenheit – bunte Märkte, präkolumbische Ritualobjekte und das Kloster auf dem Berg
Der Reiseleiter stimmt Ihnen beim gemütlichen Frühstück beim Tourbriefing auf die kommenden drei erlebnisreichen Wochen ein, in denen Sie gemeinsam dieses farbenreiche und faszinierende Land entdecken. Am Morgen beginnen Sie den Stadtrundgang mit einem Besuch des Marktes Paloquemao, dessen Blumenpracht und exotische Früchte Ihnen begeistern. Anschließend fahren Sie mit der Standseilbahn auf den Hausberg Monserrate. Wieder im Tal angekommen, spazieren Sie zur Plaza Bolívar, dem historischen Zentrum der kolumbianischen Unabhängigkeitsbewegung, und weiter zur Plaza del Chorro del Quevedo, der Wiege Bogotás. Danach besuchen Sie das weltberühmte Goldmuseum, das mit über 38.000 präkolumbianischen Goldobjekten den Mythos von „El Dorado“ lebendig werden lässt. Am späten Nachmittag fahren Sie zur Hilfsorganisation „Fundación Niños de los Andes“, die Straßenkindern Schutz, Bildung und medizinische Versorgung bietet und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Übernachtung im ***Hotel Casa Deco oder gleichwertig in Bogotá (Frühstück)
3. Tag – Prähistorische Schildkröten mit Hörnern und gigantische Kakteen in der bizarren Mondlandschaft der Tatacoa Wüste
Am Vormittag erwartet Ihnen eine landschaftlich beeindruckende Fahrt in die Tatacoa Wüste. Von ca. 2.600m über dem Meeresspiegel fahren Sie hinunter auf ca. 500m vorbei an Wäldern und Sumpflandschaften. Unterwegs stoppen Sie an einem Parador (typischer Rastplatz), um Ihnen mit einer Bandeja Paisa zu stärken. Das Wüstental liegt zwischen zwei Gebirgszügen, es regnet hier eigentlich nie und die Durchschnittstemperaturen betragen über 28 Grad. Unser „Sitzfleisch“ wird belohnt, wenn Sie am Nachmittag die Tatacoa-Wüste erreichen. Bei einer Wanderung durch die schroffen terrakottabraunen Felsen lassen Sie Ihnen von den Licht- und Schattenspielen der sinkenden Sonne verzaubern. Das trockene, zerfurchte Tal erinnert an eine Mondlandschaft, die einst von gewaltigen prähistorischen Tieren bevölkert war. Romantische Übernachtung unter freiem Sternenhimmel im Wüstenhotel ***(*), Bethel Bio Luxury Hotel oder gleichwertig in der Tatacoa Wüste mit Gemeinschaftsbad (Frühstück)
4. Tag – Von der Tatacoa-Wüste nach San Agustín: Durch Andenlandschaften zu präkolumbianischen Kulturen
Frühaufsteher belohnt die Tatacoa-Wüste mit einem fantastischen Sonnenaufgang. Die gigantischen Kakteenwälder leuchten Ihnen am Morgen in der bizarren Wüstenlandschaft gelborange entgegen. Stimmungsvoll und unvergesslich! Gleich nach dem Frühstück fahren Sie weiter nach San Agustín. Die Fahrt entlang des Rio Magdalenas ist abwechslungsreich. Sie genießen die vorbeiziehenden Landschaften, erhaschen weite Blicke ins eher karge Andengebirge, die sich mit grüner Vegetation des Páramos abwechseln. Am Nachmittag erreichen Sie San Agustín, die wohl bedeutendste präkolumbianische Ausgrabungsstätte des Landes. Zu Fuß erkunden Sie das lebendige und quirlige Dorf bevor Sie zum Abendessen die örtlichen Köstlichkeiten in einem gemütlichen Restaurant probieren. Übernachtung im ***Hotel Estorake oder gleichwertig in San Augustin (Frühstück)
5. Tag – Mystische Felszeichnungen aus der Zeit der Götter und Dämonen
Zu Fuß und hoch zu Ross erleben Sie heute die Ausgrabungsstätten von San Agustín. Mit seinen rund 500 aus Lavastein und Basalt gehauenen, überlebensgroßen Götterskulpturen gehört der archäologische Park zu den bedeutendsten und zugleich geheimnisvollsten präkolumbianischen Zeugnissen Südamerikas. Sie besichtigen die, auf satt-grünen Hügeln errichteten, monumentalen Grabanlagen und Statuen, die ehemals Teil einer gewaltigen Zeremonienstätte waren. Tier oder Mensch, Gottheiten oder Tempelwächter, das wird noch herauszufinden sein, denn zu der mysteriösen San-Agustín-Kultur sind noch viele Fragen offen. Nachdem Sie am Vormittag den archäologischen Park von San Agustín ausgiebig zu Fuß erkundet haben, geht es am Nachmittag auf dem Rücken unserer Pferde zu den Ausgrabungsstätten El Tablón und La Chaquira mit seinen einzigartigen Felszeichnungen. Die Pferde sind gut ausgebildet und zahm, wer dennoch nicht reiten möchte, kann den alternativen Weg zu Fuß nehmen. Übernachtung in San Agustín im Hotel Hacienda Anacaona, Hotel Estorake oder Finca Ecológica El Maco. (Frühstück).
6. Tag – Von präkolumbischen Götterskulpturen in die weiße Kolonialstadt Popayan
Von San Agustin geht es durch den Puracé Nationalpark bis nach Popayan. Zwischenstopp in Isnos, an einer Zuckerrohrfabrik, wo Sie alles über die Herstellung des goldfarbenen Panela erfahren. Der Fahrtwind weht Ihnen um die Nase und durch den Nebelwald fahren Sie hinauf auf 3.200m in die Páramo Landschaften. Vielleicht erspähen Sie sogar einen Andenkondor. Am Nachmittag erreichen Sie Popayan, die weiße Kolonialstadt und bei einem Stadtrundgang werden Sie schnell herausfinden, warum sie diesen Namen trägt. Übernachtung im ***Hotel Camino Real in Popayan oder gleichwertig (Frühstück)
7. Tag – Von der Indigenen Gemeinde der Guambianos dahin, wo der Kaffee wächst – das Künstlerdorf Salento
Heute fahren Sie einige Kilometer nach Silvia, dem Zentrum der indigenen Gemeinde der Guambiano. Bis heute haben die Guambianos einen großen Teil ihrer Traditionen und Rituale bewahrt und praktizieren sie noch immer. Sie treffen den spirituellen Führer, der Ihnen durch seine Siedlung und den Kräutergarten führt und Ihnen mehr über die 1000-jährige Kultur erzählt. Nach einem typisch regionalen Mittagessen fahren Sie weiter ins tiefergelegene Cauca-Tal. Die Kaffeeanbauregion zählt seit 2011 zum UNESCO Weltkulturerbe und ist eine der reizvollsten Gegenden des Landes. Am Abend treffen Sie in unserer schön gelegenen Kaffee-Hazienda ein. Übernachtung in Armenia im Hotel Hacienda Combia (Frühstück, Mittagessen).
8. Tag – Das sattgrüne Valle de Cocora – Wandern zwischen den gigantischen Wachspalmen
Nach dem Frühstück besichtigen Sie unsere Kaffeehazienda, wo Sie einiges über den langen Weg unseres Lieblingsheißgetränks von der Plantage bis in die Tasse erfahren. Und natürlich werden Sie auch einen „tinto“ verkosten! Danach machen Sie Ihnen auf den Weg in das 2.400m hoch gelegene Cocora-Tal, wo Sie den Nationalbaum Kolumbiens bestaunen können: die Quindio-Wachspalme. Mit ihrem bis zu 60 Meter hohem Stamm gilt sie als die höchste Palmenart der Welt. Als Einstieg in den Nationalpark „Los Nevados“ gehört auch das Cocora-Tal zum Schutzgebiet der Zentralkordillere. Während der kleinen Wanderung erleben Sie die Artenvielfalt des andinen Nebelhochwaldes mit seiner zarten Blütenpracht zahlreicher Orchideen. Zurück in Salento schlendern Sie durch die farbenfrohen Gassen und Lädchen während die „Willy´s“ (Jeep-Oldtimer aus dem 2.Weltkrieg) an Ihnen vorbeirattern und bewundern die für die Siedlerzeit des späten 19.Jahrhunderts typische Architektur. Um den Hauptplatz herum reihen sich kleine Hütten, wo man die besten, frischen Forellen mit Patacones bekommt, alles hausgemacht! Übernachtung in Armenia im Hotel Hacienda Combia (Frühstück).
9. Tag – Über die spektakuläre Zentralkordillere der Anden in die Stadt der 25 Brücken
Der Weg ist das Ziel! Während der etwa sechsstündigen Fahrt in unserem komfortablen Kleinbus folgen Sie kurvenreichen Straßen hinauf in die Zentralkordillere der Anden. Sie lehnen Ihnen entspannt zurück und genießen die eindrucksvolle Berglandschaft, die an Ihnen vorbeizieht. Weite Strecken bieten fantastische Ausblicke auf den Nationalpark Los Nevados und zahlreiche Fotomotive. Je näher Sie dem kolonialen Hafenstädtchen Honda mit seinen 25 Brücken kommen, desto wärmer wird das Klima. Der Name geht auf das indigene Volk der Ondaimas zurück, das einst an den Ufern der Flüsse Magdalena, Gualí, Guarinó und Quebrada Seca lebte. Nach unserer Ankunft bleibt Zeit für einen Rundgang durch die historischen Straßen sowie über den Hauptplatz mit Kathedrale und der Markthalle. Diese wurde vom englischen Ingenieur Harry Valsint entworfen. Ihre 148 Säulen und 108 Eingänge, zwischen 1917 und 1935 errichtet, erinnern eher an einen griechischen Tempel als an eine klassische Markthalle. Übernachtung im ***Posada Las Trampas oder gleichwertig in Honda (Frühstück)
10. Tag – Zur unterirdischen Salz-Kirche und eines der bedeutendsten Kultur- und Architekturdenkmäler Kolumbiens
Gegen Mittag erreichen Sie die beeindruckende Salzkathedrale in Zipaquirá, eine der größten unterirdischen Kathedralen der Welt. An diesem Ort haben schon die Muiscas Salz gewonnen und es als wertvolle Handelsware gegen Gold und andere Güter getauscht. Danach setzen Sie unsere Reise zu unserer über 250 Jahre alten Kolonialhacienda fort. Die Hacienda wurde mit traditionellen Techniken wie Bahareque, Steinbögen, Holzbalken und breiten kolonialen Korridoren erbaut. Übernachtung in Sopó in der Hacienda La Armenia, Hotel Campestre BnB oder Estancia San Antonio. (Frühstück).
11. Tag – Auf den Spuren des sagenhaften Goldlandes El Dorado zum Kratersee der Krönungszeremonien
Am Morgen geht es zur Kraterlagune Guatavita, im gleichnamigen Naturreservat fort. Der Bergsee liegt auf 3.000m und gilt als wichtigste heilige Stätte der Muisca und Chibchas. Vom Kraterrand aus haben Sie einen fantastischen Ausblick auf den sagenumwobenen Ort „El Dorado – Das Goldland“. Im Licht der Nachmittagssonne schimmert der See smaragdgrün und Sie genießen den herrlichen Panoramablick.
Am Nachmittag erreichen Sie den kleinen kolonialen Ort Villa de Leyva, der schon früh zum nationalen Denkmal Kolumbiens ernannt wurde und deshalb einen Großteil seines ursprünglichen Charmes bewahren konnte. Bei einem Abendspaziergang durch die perfekt erhaltenen Kopfsteinpflasterstraßen und vorbei an weiß getünchten Herrschaftshäusern zum imposanten Hauptplatz, fühlen Sie Ihnen zurückversetzt ins 17. Jahrhundert.
Übernachtung im ***Maria Bonita Hotel oder gleichwertig in Villa de Leyva (Frühstück)
12. Tag – Durch Palmenhaine und Tabakplantagen ins malerische, verträumte Kolonialdorf Barichara
Wisst Sie was ein „Bocadillo“ ist? Nein, Sie meinen hier nicht das belegte Brötchen wie Sie es vielleicht aus Spanien kennt. In Kolumbien handelt es sich bei „Bocadillo“ um das Lieblingsnascherei der Einheimischen, nämlich Guavenkonfekt. Und wie diese Süßigkeit hergestellt wird, das erfahren Sie bei einem Stopp in einem kleinen Handwerksbetrieb in Velez. Nach dieser „süßen“ Pause geht unsere Fahrt weiter durch Palmenhaine und Tabakplantagen. Sie passieren San Gil und erreichen nach einer Wanderung durch herrliche Natur den Wasserfall Juan Curi. Dieser verzweigt sich über mehrere Kaskaden und stürzt 80m in die Tiefe, bevor er sich in einem Naturpool ergießt. Lust auf ein erfrischendes Bad? Am späten Nachmittag treffen Sie in unserem Kolonialhotel in Barichara ein. Das schnuckelige Örtchen liegt erhaben auf einem Hochplateau über dem schluchtenartigen Tal des Rio Suárez. Sie machen einen Spaziergang zur schönen Plaza, vorbei an gepflegten, weißen Kolonialgebäuden mit pastellfarben gestrichenen Fensterläden und lassen Ihnen von der entspannten Atmosphäre inspirieren. Übernachtung in Barichara im Hotel Casa El Mandarino By MH oder Hotel Masaya Collection Achiotte. (Frühstück).
13. Tag – Wanderung auf dem Weg des Königs zur Reliquiensammlung der Guane Indianer
Heute Morgen sind Sie aktiv! Mit Sonnenhut, Sonnencreme, gutem Schuhwerk und Wasser ausgerüstet wandern Sie bergab auf dem „Camino Real“, einem vor über zwei Jahrhunderten erbauten königlichem Steinpflasterweg, welcher die Hauptstadt Bogóta mit der Karibikküste verband. Immer wieder haben Sie grandiose Panoramaausblicke über das Tal des Rio Suarez. Unser Ziel, das Dorf Guane, heute ein fast vergessener Ort, war einst Zentrum des gleichnamigen Indigenen-Stammes. Im interessanten paläontologischen Museum der Guane-Indianer mit seinen außergewöhnlichen fossilen Funden und auch Mumien tauchen Sie tiefer in die Geschichte ein. Auch ist Guane für eine weitere Köstlichkeit bekannt, nämlich den Sabajón, einen cremigen Likör, den es in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu probieren gibt. Am Nachmittag kann jeder auf eigene Faust diesen atmosphärischen Ort erkunden, die Zigarrenfabrik besuchen oder einfach vor der Sandsteinkirche am Hauptplatz etwas „abhängen“ und dem bunten Treiben zusehen. Ein Tipp zum Abendessen für alle Probierfreudigen ist die lokale Spezialität: “Hormigas Culonas“, was so viel heißt wie “Ameisen mit großem Hintern”. Diese Art der Blattschneiderameisen gibt es zum Beispiel geröstet oder zum Steak in einer Soße. Hmm lecker!! Lasst es Ihnen schmecken. Übernachtung in Barichara im Hotel Casa El Mandarino By MH oder Hotel Masaya Collection Achiotte. (Frühstück).
14. Tag – Schwebend über den Chicamocha Canyon
Von Barichara aus erreichen Sie nach ca. 2 Stunden Fahrt den berühmten Chicamocha Canyon. Mit einer durchschnittlichen Tiefe von 2km und einer Länge von 227km zählt er zu den tiefsten seiner Art weltweit und ist somit tiefer und länger als der Grand Canyon. In der modernen Seilbahn schweben Sie über den Canyon und können Ihnen gar nicht entscheiden, welcher Ausblick der Beste ist. Auf der anderen Seite erreichen Sie das Hochplateau Mesa de los Santos und von hier fahren Sie weiter eine traumhafte Panoramastraße entlang nach Girón. In diesem lebendigen, hübschen Kolonialdorf halten Sie für einen späten Mittagsstopp, bevor Sie am Abend im Magdalena Tal in der Hafenstadt Barrancabermeja eintreffen. Übernachtung in Barrancabermeja im Hotel San Gabriel, Hotel GHL Style oder Hotel Super Estrellas. (Frühstück).
15. Tag – Mit einer Chalupa zum kolumbianischen Juwel aus der Kolonialzeit nach Santa Cruz de Mompox
Bereits früh am Morgen startet unser traditionelles Chalupa-Boot vom Hafen in Barancabermeja bis nach El Banco. Diese Chalupa ist ein langes, robustes Motorboot mit vollständig überdachtem, seitlich geschlossenen Passagierraum, das ideal für längere Fahrten auf dem Río Magdalena geeignet ist. Das Gepäck wird oben auf dem Dach verstaut und festgezurrt und los geht unsere abenteuerliche Fahrt auf Kolumbiens größtem Fluss, dem Rio Magdalena. Weit ab von jeder Straße schlängelt sich der Fluss durch ein Labyrinth von Seen und Nebenarmen. Unterwegs treffen Sie Goldsucher und können unzählige Vogelschwärme beobachten. Nach fünf Stunden erreichen Sie El Banco, ein kleines Städtchen ganz im Süden des Department Magdalena. Vor hundert Jahren war diese Art des Reisens die einzige Verbindung von Bogotá zur Atlantikküste. In El Banco tauschen Sie das Boot gegen vier Räder. Nun sind es noch knapp zwei Stunden bis Santa Cruz de Mompox, eine Perle kolonialer Architektur inmitten des Nichts, welche Geschichte, Romantik und Nostalgie in allen Ecken vermittelt. Übernachtung in Mompós im Hotel Casa Amarilla oder Hotel Nieto Mompox. (Frühstück).
16. Tag – Von der Stadt des Häuptlings knatternd in die Cienaga de Pijiño Sümpfe
Heute ist Entschleunigung angesagt. Beim Rundgang durch die Kolonialstadt Mompós wandern Sie auf den Spuren von „El Dorado“, dem Goldland. Mompós liegt inmitten des Magdalena-Deltas, einem Schwemmgebiet, umgeben von unzähligen Lagunen. Am Flussufer kann man Goldsuchern bei ihrer Arbeit zusehen. Der braun-grüne Fluss schiebt sich langsam an dem karibischen Städtchen voller weiß gestrichener Kolonialbauten vorbei und auch ansonsten scheint hier alles ein wenig ruhiger abzulaufen. Den unüblichen Namen „de Mompox” erhielt die farbenprächtige Stadt vom Häuptling des Indianerstammes, der maßgeblich an ihrer Errichtung beteiligt war. Früher war der Ort eine Zwischenstation für Gold, das von den Spaniern vom Inland in die Hafenstadt Cartagena und weiter nach Europa gebracht wurde. Heute ist Mompós der Wohnsitz für die besten Handwerker in Sachen filigraner Goldschmuck. Und wie diese wunderschönen Schmuckstücke entstehen, das können Sie beim Besuch in einem traditionellen Handwerksbetrieb ansehen.
Am Nachmittag unternehmen Sie einen Bootsauflug in die Pijino-Sümpfe. Die Sümpfe sind bekannt für ihre artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. In dem von Wasserläufen und Kanälen durchzogenen Habitat leben große Vogelpopulationen (Falken, Reiher, Kolibris), aber auch viele Fischarten, Schildkröten, Leguane, Gürteltiere, Ameisenbären, Faultiere und Capybaras. Viele der Spezies sind endemisch. An einer Badestelle haben Sie Gelegenheit zu einem Sprung ins erfrischende Nass. Die Stimmung über den Sümpfen im Licht der glutrot sinkenden Sonne ist unvergesslich und den Abend klingt in einer der gemütlichen Bars am Flussufer aus.
Übernachtung im ***Hotel Casa Amarilla oder gleichwertig in Mompós (Frühstück)
17. Tag – Cartagena de Indias, die schönste Kolonialstadt Südamerikas
Kompletter Szenenwechsel an Kolumbiens traumhafter Karibikküste. Die Fahrt führt durch eine Landschaft, die von Rinderzucht geprägt ist und durch die Montes de Maria bis nach Cartagena – der kolumbianischen „Perle der Karibik“. Zu Kolonialzeiten war Cartagena einst der Archetyp eines Karibikhafens: nirgendwo wurde mehr Geld mit Zuckerrohr, Gold und Sklavenhandel verdient – kein Hafen wurde so oft von Piraten überfallen. Bis in die Gegenwart ist die Stadt ein Schmelztiegel der Kulturen geblieben. Kreolisch-spanische, indigene und afrikanische Einflüsse prägen das Stadtbild. Das bunte Bevölkerungsgemisch, der allgegenwärtige Duft der karibischen Küche und die heißen Rhythmen der lokalen Cumbia-Musik sorgen für eine ständig positive Reizüberflutung. Entdecken Sie dies beim Stadtrundgang am Nachmittag.
Übernachtung im ***Hotel Don Pedro De Heredia oder gleichwertig in Cartagena (Frühstück)
18. Tag – Koloniales Schmuckstück und Island-Hopping in die Karibik mit einem Katamaran
Wer mag, kann heute diese herrliche Kolonialstadt auf eigene Faust erkunden oder auch einen fakultativen Bootsausflug im Katamaran (nicht im Reisepreis enthalten) zu den Islas del Rosario machen. Der gesamte Archipel ist von Korallenriffen umgeben und bietet auf den verschiedenen Inseln karibische Traumstrände. Die vielfältige Unterwasserwelt mit ihren bunten tropischen Fischen und den vielen verschieden Korallensorten kann man beim Schnorcheln bewundern, während die Crew ein köstliches Mittagessen an Bord zubereitet.
Am Nachmittag bleibt ausreichend Zeit für einen Bummel durch Cartagenas Gassen, entlang der Stadtmauer oder durch angesagte Stadtteile wie Getsemani, wo leckere Aguardientes (typische kolumbianische Cocktails) von kleinen improvisierten Bars direkt in den lebendigen Gassen angeboten werden. In den vielen Salsa Bars in Getsemani kann man die Nacht zum Tag machen. Lassen Sie sich vom karibischen Lebensrhythmus verzaubern!
Übernachtung im ***Hotel Don Pedro De Heredia oder gleichwertig in Cartagena (Frühstück)
19. Tag – Abschied von Kolumbien
Transfer zum Flughafen in Cartagena und mit vielen unvergesslichen Erlebnissen von Ihrer Rundreise Kolumbien Pur im Gepäck treten Sie heute die Heimreise an. (Frühstück)
Leistungen
- Durchgehend deutschsprachige Reiseleitung ab Ankunft Bogotá bis Cartagena.
- Alle Fahrten, Transfers, Exkursionen & Wanderungen laut Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)
- 17 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer mit Bad/WC in guten ***Hotels, historischen kolonialen Haciendas bzw. Boutique-Hotels – teilweise mit Swimmingpool.
- 1 romantische Übernachtung unter freiem Sternenhimmel mit Gemeinschafts-Bad/WC.
- Mahlzeiten: 17x Frühstück, 2x Mittagessen (als Box-Lunch möglich)
Nicht im Reisepreis enthaltene Extras
- Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. 60USD).
- Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke (ca. 200 USD).
- Internationale Flüge und Flughafengebühren.
Termine und Preise
Verlängerung 5 Tage: Tayrona Nationalpark & Kogi-Indigene
Start: Immer am letzten Tag der Haupttour ab Cartagena
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
Reiseverlauf des Verlängerungsprogramms
19. Tag – Auf den Spuren der Schmuggler, Piraten und Simon Bolivars – Santa Marta
Während der Fahrt entlang Kolumbiens Karibikküste haben Sie immer wieder einen Blick auf das funkelnde, türkisfarbene Meer. Dann erreichen Sie Santa Marta, die älteste noch existierende spanische Ansiedlung auf dem Kontinent!
Das Herz der Tayrona-Kultur und letzter Wohnsitz des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar liegt an den Ufern der Bucht von Santa Marta und vereint karibische Traumstrände, koloniales Flair und atemberaubende Landschaften. Am Nachmittag bleibt noch genug Zeit, die koloniale Altstadt auf eigene Faust zu entdecken, bevor am Abend eine Salsa-Bar mit Live-Musik aufgesucht wird.
Übernachtung im ***(*) Hotel Suite Boutique El Cactus oder gleichwertig (Frühstück)
20. Tag – Durch die Sierra Nevada de Santa Marta zum abgelegenen Dorf der Kogi
Am Morgen geht es zunächst zu einem kleinen Ort, welcher an den Dschungel der Sierra Nevada angrenzt und Ausgangspunkt für die Wanderung zum abgelegenen Dorf der Kogis, inmitten der Sierra Nevada de Santa Marta gelegen, ist. Nach einer ca. 2-stündigen Wanderung durch herrliche Natur erreichen Sie das im Dschungel an einem herrlichen Flussstrand liegende, versteckte familiäre Dorf der Kogis. Ein Sprung in das glasklare, kühle Nass bietet eine herrliche Erfrischung. Sie verbringen den Nachmittag mit den noch etwas scheuen Familien, sehen den Frauen beim Herstellen der Mochilas – den traditionellen Taschen der Kogis – zu und spielen mit den Kindern Ball. Am Nachmittag können Sie bei einer Wanderung noch ein anderes Kogi-Dorf besuchen. Vielleicht erscheint nach dem Sonnenuntergang auch der Dorfschamane und weiht uns in die Kultur der Kogi-Indianer ein.
Übernachtet wird in den Hütten der indigenen Kogis in bequemen Hängematten (Frühstück, Mittag, Abendessen)
Hinweis: Wer diesen Ausflug nicht mitmachen möchte, der kann am Ankunftstag den Wunsch äußern und dann ohne Aufpreis eine Nacht länger im ***(*) Hotel Suite Boutique El Cactus in Santa Marta bleiben.
21. Tag – Vom tiefsten Dschungel zu karibischen Traumstränden
Am Morgen werden Sie von den Geräuschen des Dschungels geweckt. Nach dem Frühstück geht es gemütlich per Boot 13 Kilometer durch den tropischen Dschungel auf einem, von der Sierra Nevada gespeisten, glasklaren Fluss. Schon bald sehen Sie das türkisblaue Meer am Horizont schimmern. Heute gastieren Sie auf einer weitläufigen, in einem herrlichen Garten gelegenen, familiär geführten Finca mit eigenem karibischen Traumstrand, Pool und herrlichem Blick auf die Sierra Nevada. An diesem Ort treffen karibisches Meer auf schneebedeckte Berge.
Übernachtung im ***(*) Hotel & Spa, Finca Barlovento Cabaña & Maloka (Frühstück).
22. Tag – Wanderung im Tayrona Nationalpark
Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie am Morgen El Zaino, den Haupteingang zum Nationalpark Tayrona. Über verschlungene Urwaldpfade wandern Sie ca. drei Stunden lang durch sattgrüne Vegetation hinunter zum Strand. Hier und da wird Ihnen ein Kogi in seinem weißen Gewand begegnen. Aber vor allem gilt es, auf Papageien, Brüllaffen und wunderschöne Schmetterlinge zu achten! Am Strand warten Erholung, Schwimmen und tolle Fotomotive auf Sie.
Am späten Nachmittag erreichen Sie wieder Ihre schöne Finca, wo man den letzten gemeinsamen Abend verbringt.
Übernachtung im ***(*) Hotel & Spa, Finca Barlovento Cabaña & Maloka (Frühstück)
23. Tag – Abschied von Kolumbien, dem Land, wo die einzige Gefahr darin besteht, dass Du bleiben willst!
Transfer zum Flughafen in Santa Marta oder Barranquilla und mit vielen unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck treten Sie dann Ihre Heimreise an. (Frühstück)
Leistungen
- Tag: Transfer Van/Auto (RL deutsch) Cartagena-Santa Marta, Übernachtung ***Hotel Santa Marta
- Tag: Frühstück, Transfer Van (nur Fahrer) Santa Marta-Palomino, Zweitägiges Homestay bei den Kogis (RL englisch) inkl. Vollpension, Übernachtung in einer einfachen Unterkunft
- Tag: Frühstück, Tubing, Transfer Van (nur Fahrer) Palomino-Hotel, Übernachtung ****Hotel Los Naranjos
- Tag: Frühstück, Full-Day Tayrona Nationalpark (RL englisch), Übernachtung ****Hotel Los Naranjos
- Tag: Transfer Van (nur Fahrer) Hotel-Flughafen, Abreise
NICHT enthalten:
- Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. 20USD)
- Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht im Programm enthaltene Mahlzeiten und Getränke
Preise Verlängerungsprogramm
Saison 2026 – 780,- € p.P. im DZ; 950,- € p.P. im EZ

















