Guatemala Reisen

Der Zauber des "bewaldeten Landes"

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Guatemala Reisen haben viel zu bieten. »Guauhitemala« – der Zauber des »bewaldeten Landes«, wie es bei der Urbevölkerung heißt, lässt sich kaum in Worte fassen. Himmelhohe Vulkane, traumhafte Seen, dichter Bergnebelwald, im tropischen Urwald verborgene monumentale Zeugnisse der Maya, Juwelen von Kolonialstädten, die farbenfrohen Trachten der einheimischen Bevölkerung. Wer einmal das morgendliche Erwachen des Dschungels zwischen gigantischen Ceiba-Bäumen, Brüllaffen und Papageien erlebt hat, den lässt dieser Zauber nicht mehr los.

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Guatemala – Informationen zu Land und Kultur sowie Reisetipps

Wissenswertes für Guatemala Reisen

Guatemala grenzt im Südosten an Honduras, im Osten an Belize, im Süden an El Salvador und im Norden an Mexiko. Das Land hat zwei Küsten, im Südwesten die Pazifikküste und einen kleinen Anteil am Karibischen Meer. Der nordöstliche Teil von Guatemala ist eher flach, mit tropischem Regenwald bedeckt und regenreich. Im zentralen Guatemala zwischen Pazifik und Karibik ist es bergig und auch deutlich kühler als an der Küste. Das Pazifische Tiefland im Westen erstreckt sich zwischen der steil abfallenden Vulkankette des Hochlandes und der Pazifikküste im Süden des Landes.

Land und Leute

Mit ca.16 Millionen Einwohnern ist Guatemala das bevölkerungsreichste Land Zentralamerikas. Der Großteil der Bevölkerung lebt im zentralen Hochland. Der Anteil der indigenen Bevölkerung beträgt ca. 40%. Amtssprache ist Spanisch, daneben werden noch 23 verschiedene Maya-Sprachen gesprochen. An der Karibikküste leben die Garifunas, die u.a. auch in Honduras, Belize und Nicaragua anzutreffen sind. Sie gingen aus einer Verschmelzung ehemaliger Sklaven aus Westafrika mit indigenen Völkern der Karibik hervor und pflegen ihre Traditionen und ihre eigene Sprache, das Igñeri.

Flora und Fauna

In den Regenwäldern des Tieflandes wachsen u.a. tropische Harthölzer und Kautschukbäume. Entlang der Küsten gibt es Mangroven und die höheren Lagen beherbergen Eichen und Nadelhölzer. Obwohl seltener geworden, streifen Affen, Tapire, Ozelots, und Jaguare durch das artenreiche Tiefland. Im Regenwald sind verschiedene Reptilien, insbesondere verschiedene Schlangenarten sowie Krokodile und Leguane zu finden. Unter den zahlreichen Vogelarten wurde der ca. 35 cm große Quetzal zum Wappentier von Guatemala. Mit seinen grün schillernden Federn, die bis zu einem Meter lang werden können, ist er einer der farbenprächtigsten Vögel des tropischen Regenwalds.

El Petén

Der Petén im Nordosten ist das größte Bundesland Guatemalas. Hier ist das Land überwiegend von dichtem Regenwald bewachsen und relativ dünn besiedelt. Aber die meistens Guatemala Reisen führen in Region. Denn die in Tikal gelegenen Maya-Ruinen gehören zu den beeindruckendsten und landschaftlich faszinierendsten Maya Stätten. Die baulichen Ursprünge reichen bis 200 v. Chr. zurück und wurden zum UNESCO Kultur- und Naturerbe erklärt. In der Morgendämmerung ist der umliegende Urwald ein besonderes Erlebnis, wenn sich die Geräusche von Papageien, Tukanen und Brüllaffen mischen und die ersten Sonnenstrahlen die Ruinen in einem ganz besonderen Licht erscheinen lassen.

Das Hochland

Während im Petén die Ruinen der Maya – Kultur zu bestaunen sind, ist sie im zentralen Hochland nach wie vor allgegenwärtig, farbenfroh und lebendig. Mit Guatemala Stadt und Antigua Guatemala (die ehemalige Hauptstadt) ist es das am dichtesten besiedelte Gebiet und gleichzeitig kulturelles Zentrum des Landes. Fröhliche Fiestas und bunte Märkte, wie der wohl bekannteste Markt der Maya in Chichicastenango, sind dafür ebenso Zeugen, wie die überall vernehmbaren zahlreichen Maya-Dialekte. Die Landschaft des Hochlandes ist von zahlreichen Vulkanen geprägt und über 4.000 Meter hoch. Der Tajumulco im äußersten Westen des Landes ist mit seinen 4.220 m die höchste Erhebung Guatemalas. In einer eintägigen Wanderung lässt sich der Gipfel des als erloschen geltenden Vulkans besteigen.

Es gibt auch einige aktive Vulkane, wie z.B. den Pacaya dessen regelmäßige Ausbrüche man von der Hauptstadt Antigua aus gut beobachten kann. Unweit der Hauptstadt auf 1.660m liegt einer der schönsten Seen der Welt, der Lago de Atitlán, eingerahmt von den drei schlafenden Vulkanen Atitlán, San Pedro und Tolimán. Sein Wasser erreicht durchaus Badetemperatur von bis zu 20°C.

Im mittleren Hochland nördlich von Guatemala Stadt liegt Cobán. Die gleichnamige Region auf einer Höhe zwischen 1.000 m und 1.500 m beherbergt den größten Nebelwald Guatemalas. Hier wird auch der berühmte Kaffee angebaut. Von Cobán aus gibt es zahlreiche Möglichkeiten für landschaftlich reizvolle Touren. Im Quetzal Sanctuary, einem geschützten Biotop kann man mit etwas Glück den Nationalvogel Guatemalas in seinem natürlichen Lebensraum beobachten. Höhlenforscher kommen in den geheimnisvollen Grutas de Lanquín auf ihre Kosten. Das unterirdische Höhlensystem erstreckt sich über eine Länge von 100 Kilometern und gehört zu den ausgedehntesten der Welt. Der größte Teil davon ist noch unerforscht. Ein besonders beeindruckender Anblick sind die mehrstufigen Kaskaden von Semuc Champey, die mit grün und blau schimmernden, kristallklaren Wasser für eine Erfrischung mitten im Urwald sorgen.

Pazifikküste

Mit ihren dunklen Sandstränden vulkanischen Ursprungs ist Guatemalas wilde Pazifikküste im Vergleich zu vielen anderen Küsten noch ziemlich unberührt und touristisch weniger erschlossen. In Monterrico gibt es ein Projekt zum Schutz der Meeresschildkröten. In den Monaten August bis November kommen hier vier verschiedene Arten von Meeresschildkröten an Land um ihre Eier abzulegen.

Lago de Izabal und Karibikküste

Der Lago Izabal ist ein weiteres Highlight vor allem für Naturfreunde. Er ist der größte See Guatemalas und mündet, durch den Rio Dulce in das Karibische Meer. Eine Bootsfahrt auf dem See ist ein einmaliges Erlebnis. Am Ende der Fahrt – in Livingston – warten karibisches Flair und fantastische Strände auf den Besucher. Dort leben überwiegend Garifunas, eine afrokaribische Gemeinschaft. Die Stadt ist autofrei mangels Straßenverbindungen zum Rest Guatemalas, was einem entspannten und lässigen Flair zu Gute kommt.

Essen und Trinken

Mais ist Hauptbestandteil der mittelamerikanischen Küche. Bekannt sind Tortillas (Maispfannenkuchen), die zu jedem Essen gereicht werden. Eine weitere Spezialität sind Tamales, die aus einer schweren Maismasse hergestellt und je nach Region und Vorliebe mit Käse, Kräutern und anderen Zutaten gefüllt werden. Typisch sind auch Hühnchen und schwarze Bohnen (frijoles), dazu Reis oder „Caldo de Res“, eine kräftige Rindfleischsuppe Frisches Gemüse und tropische Früchte sind vor allem auf den lokalen Märkten erhältlich. Und die Einwohner Guatemalas trinken gerne ihren eigenen Kaffee, allerdings stark gesüßt und relativ schwach. Daneben ist Bier sehr beliebt. Die bekannteste Marke ist “Gallo” und wird landesweit verkauft.

Welches Klima erwartet Sie auf Guatemala Reisen

Während in den Küstenregionen und im Tiefland des Petén ein typisch tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und einer durchschnittlichen Temperatur von 26°C herrscht, ist es in den höheren Regionen frühlingshaft warm und trocken. Nachts kann es in den Bergen sogar recht kühl werden. Von Mai bis Oktober ist Regenzeit. Dabei regnet es meistens in den Nachmittagsstunden.

Sicherheit auf Guatemala Reisen

Als Tourist sollte man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten und keine Wertgegenstände oder viel Bargeld mit sich führen. Und nachts sollte man dunkle Stadtteile vermeiden. Kriminalität ist leider auch in Guatemala verbreitet und entsprechende Regeln sollten beachtet werden. Damit Guatemala Reisen ein unvergessliches Abenteuer werden, sorgt RuppertBrasil aber dafür, dass Sie bestens auf Ihre Reise vorbereitet und vor Ort gut betreut sind.

Informationen finden Sie auch auf der Guatemala-Seite des Auswärtigen Amts.