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Amazonasexpedition

Amazonasexpedition
Mythos Amazonas

Entlang des Amazonas von Perú über Bolivien nach Brasilien

Diese Amazonasexpedition ist eine ganz besondere Dschungeltour mit echtem Expeditionscharakter. Sie führt Sie mitten ins Amazonasbecken, in Regionen fernab von jeglichem Tourismus. Dem ist auch der Transport in kleinen Expeditionsholzbooten, auf Ladeflächen von LKWs, im öffentlichen Bus sowie auf Frachtschiffen angepasst. Mit etwas Glück sehen Sie exotische, wilde Tiere in einem der größten Regenwaldgebiete der Erde „live“, können Goldsuchern und Paranusspflückern bei ihrer Arbeit zusehen, an geheimnisvollen Schamanen-Zeremonien teilnehmen, bei Dschungelfarmern übernachten, an Flussstränden mitten im Urwald baden, auf Frachtdampfern den Amazonas befahren, die Oper und den bunten Markt der Amazonasmetropole Manaus  sowie Salsa- & Samba-Tanzbars und den Zaubermarkt Beléms erkunden…

Amazonasexpedition Mythos Amazonas
22 Tage ab Lima über Bolivien bis Belémab 3.400,- € p.P./DZ

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Amazonasexpedition für alle, die das Amazonasgebiet intensiv erleben wollen

Die Zubucher-Gruppenreise für Entdecker

Im Amazonasgebiet existiert noch die Freiheit des ursprünglichen Reisens. Jeder neue Tag  wirkt noch unverbraucht und jede menschliche Begegnung weckt Neugierde weckt. Die Amazonasexpedition ist eine Reise, die sich in vielen kleinen Details an die Reisegruppe und die momentanen Umstände anpasst und so immer etwas Besonderes für den Reisenden bereit hält! Eine Reise, von der man unvergessliche Eindrücke und Erinnerungen nach Hause bringt.

An  dieser Amazonasexpedition kann „Jedermann/frau“ mit normalen körperlichen Voraussetzungen teilnehmen, der/die über Trittsicherheit für 2-3 stündige Wanderungen durch den Dschungel in tropischem Klima und auf teilweise rutschigen Böden verfügt. Und sein Gepäck selbst 150 Meter weit tragen kann…

Amazonasexpedition

Höhepunkte der Amazonasexpedition in Kürze

  • 22-tägige anspruchsvolle, drei Länder umfassende Dschungeltour mit Expeditionscharakter
  • 9 Tage Regenwald mit umfangreichen Tierbeobachtungen, Dschungelwanderungen und Fahrten im Expeditionsboot in den Nationalparks und Naturreservaten: Amarakeiri, Tambopata, Manupiri, Humayta & Manu, sowie Lago Sandoval
  • Begegnungen mit Indianern, Goldwäschern, Dschungel-Bauern und Paranusspflückern
  • Übernachtung bei einem Schamanen mit fakultativer Möglichkeit, an einer Ayahuasca Zeremonie teilzunehmen
  • Aufenthalt in Dschungelsiedlungen ohne jegliche Straßenanbindung mit Besuchen von Dschungel-Schulen und Krankenstationen
  • Amazonasmetropole Manaus mit Besuch der Oper, des Hafens und des Marktes, sowie Bootstour zu den berühmten riesigen Seerosen und zum ‚Treffpunkt der Gewässer’, wo sich der Rio Negro und der Rio Solimões treffen und den Amazonas bilden.
  • Abenteuerliche Frachtschifffahrt auf dem Amazonas von Manaus nach Santarém
  • Aufenthalt an den Amazonasstränden in “Alter do Chão”
  • Besuch des “Zauberer-Marktes” & des “Marktes für Riesenfische” in Belém
  • Fahrt auf die größte Flussinsel der Welt – Ilha do Marajó

Der Verlauf Ihrer Amazonasexpedition

1. Tag – Ankunft in Peru / Lima (immer samstags)

Ankunft in der Hauptstadt Perus, wo wir von unserem Reiseleiter abgeholt und zu unserem kleinen Kolonialhotel gebracht werden. Am Abend findet unsere gemeinsame Besprechung für die kommende Amazonasexpedition statt, bei der Ihr Reiseleiter den genauen Ablauf nochmals erläutert und auch gerne alle Fragen beantwortet. Für die Teilnehmer einer Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2.Tag in Pillcopata statt. Übernachtung in Lima im ***Hotel Allpa oder einem gleichwertigen Hotel. (heute sind keine Mahlzeiten inklusive)

2. Tag – Von den Anden ins Amazonasbecken

Von Lima aus fliegen wir sehr früh am Morgen nach Cusco, wo wir auf alle Teilnehmer der Vortour treffen und wo sich jeder mit den absolut notwendigen, hohen (!) Gummistiefeln ausstatten kann. Nun geht es auf einer halb unbefestigten Straße mit einem Kleinbus über die mächtigen Hochanden weiter in das feuchtheiße Amazonasgebiet. Übernachtung in Pillcopata in der Gallito de Las Rocas Lodge der Matsiguenka-Indianer oder in einer gleichwertigen Unterkunft. (Vollpension)

3. Tag – Im Expeditionsboot in den Manu-Nationalpark

Heute starten wir den Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pillcopata. Wir besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. Auch können wir uns hier die notwendigen, hohen Gummistiefel kaufen.

Von Pillcopata aus geht’s auf kurvigen Straßen weiter durch den Dschungel. Wir machen unterwegs Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm.

Noch am Vormittag erreichen wir den kleinen Hafen von Atalaya und steigen in unser Expeditionsboot. Dort lernen wir auch gleich unser Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. Nach kurzer Fahrt erreichen wir die am Fluss und mitten im Amazonas-Dschungel gelegene Unterkunft einer Matsiguenkas Familie. Das einst sehr wilde Indianervolk wurde erst Anfang des 20.Jahrhunderts von den spanischen Franziskanern christianisiert. Noch am Nachmittag brechen wir zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einer kleinen von Matsiguenka-Indianern geführten Lodge. (Vollpension)

4. Tag – Matsiguenkas Indianer, heiße Dschungel-Thermalquellen und Boca Manu

Am Morgen brechen wir nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Wir besuchen hier die örtliche Schule und die kleine Krankenstation. Im Anschluss geht es zu einer Thermalquelle mitten im Dschungel. Von deren wohltuendem, heißen Wasser können Sie sich verwöhnen lassen. Ansonsten ist heute  Sitzfleisch gefragt, denn wir sind lange Zeit im Boot unterwegs. Dies gibt uns aber einmal mehr die Gelegenheit nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab von jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen.

Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzcarraldo zu Zeiten des Kautschukbooms gegründete Boca Manu. Dies ist heutzutage ein Versorgungsdorf der Indigenen. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu. (Vollpension)

5.  Tag – Papageien-Salzlecke und Übernachtung auf der Tapirplattform

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg zu unserem Boot. Während die ersten goldenen Sonnenstrahlen fahren wir zu einen Aussichtspunkt. Dort haben Sie eine tolle Sicht auf eine Papageien-Salzlecke. Mit etwas Glück können Sie viele farbenfrohe Vogelarten entdecken. Nach diesem eindrucksvollen Naturschauspiel führt unsere Route vorbei an illegalen Flussgoldgräbern.

Nach einer weiteren Stunde Bootsfahrt, geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den tiefen Dschungel. Bis zu 55 m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Sie zu sehen bekommen. Nach über einer Stunde Wanderung erreichen wir unsere Tapirplattform, wo wir unser Abendessen zu uns nehmen und uns für die Nacht ganz leise auf die Lauer legen, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform. (Vollpension)

6. Tag – Indigene Dörfer, Off-Road Abenteuer, Puerto Maldonado

Nach einem leckeren Frühstück geht es per Floss auf einem Dschungelsee auf Entdeckungstour. Mit etwas Glück können Sie Seeottern beim Sonnen oder fischen beobachten. Anschließend geht es per Expeditionsboot zum indigenen Dorf Diamante. Auch hier schlendern wir durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Weiter geht es an illegalen Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat.Von hier aus müssen wir mehrmals Umsteigen, denn es geht nun mit Jeeps und abenteuerlichen Fähren, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, in die kleine, quirlige, mit Motorrädern und Tuk-Tuks überfüllte Stadt Puerto Maldonado.
Übernachtung in Puerto Maldonado im ***Hotel Cabaña Quinta oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück, Mittagessen)

7. Tag – Affeninsel, Lago Sandoval und Schamanen-Garten am Tambopata Nationalpark

Am frühen Morgen fahren wir mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Gleich danach geht es auf der anderen Flussseite drei Kilometer durch den Dschungel zu einem abgetrennten Flussarm des Madre de Dios, der nun als See mit dem Namen Lago Sandoval ein Paradies für den vom Aussterben bedrohten Riesenotter und den schwarzen Kaiman, sowie vielen tropischen Vögeln ist. Wir erkunden den Fluss mit Kanus, in Begleitung unserer indigenen Naturführer.
Nach dem Mittagessen fahren wir weiter durch den Tambopata Nationalpark zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Nachdem uns der Schamane seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” gezeigt hat, besteht die fakultative Möglichkeit, am Abend Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache „Liane der Seele“ oder „Liane der Toten“ bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Sicherlich einer der Höhepunkte unserer Expedition, aber auch nicht unumstritten!
Übernachtet wird direkt beim Schamanen in unseren Feldbetten mit Matratze und kuschligem Schlafsack sowie einem Mosquitonetz. Ein Plumsklo und eine Aussendusche rundet die sehr abenteuerliche Übernachtung ab. (Vollpension)

8. Tag – Fahrt auf der Trans-Oceanica und Grenzübergang mitten im Dschungel nach Bolivien

Nach einem gemütlichen Frühstück geben wir unser Gepäck unserem Bootsteam, das wir am Abend in Bolivien wiedersehen werden. Mit Handgepäck geht es zuerst nach einer Fahrt auf der Trans-Oceanica zu der peruanischen Grenzstation, um uns den notwendigen Ausreisestempel abzuholen.
Wir fahren weiter tief in den Dschungel in Richtung Bolivien, bis der Fahrer des Kleinbusses im Dschungel beim besten Willen nicht mehr weiterkommt. Nun müssen wir zwischen 200m und 2.000m zu Fuß weiter laufen, bis wir einen kleinen, völlig abgelegenen bolivianischen Polizei- und Militärposten erreichen. Argwöhnisch werden wir inspiziert, da im Schnitt nur alle 2x im Monat hier jemand die Grenze überquert.
An einer weiteren Grenzsperre werden unsere Pässe abgestempelt. Herzlich Willkommen in Bolivien! Wir fahren nun weiter über nur teilweise geteerte Straßen, bis wir ein Versorgungsdorf am Rio Madre de Dios erreichen. Unser Bootsteam erwartet uns hier bereits mit unserem Gepäck und den aufgestellten Feldbetten.
Nach diesem erlebnisreichen Tag lockt ein kühles Bier in einer der Farmer- und Goldsucherkneipen. Unser Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf unseren Feldbetten inmitten des Dorfes. (Vollpension)

9. Tag – Flussexpedition Bolivien (Paranüsse)

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert.
In einer der direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen halten wir und lassen uns vom Verwalter erklären, wie die Paranuss geerntet wird. Der rund 55-60m hohe und bis zu 300 Jahre alte Paranussbaum gehört zu den Topffruchtbaumgewächsen und ist nicht kultivierbar. Die 10-15cm großen, harten Schalen beinhalten 10-25 der begehrten und uns bekannten leckeren Samenkerne. Sie werden von 5.000 Sammlern in der Regenzeit vom Boden aufgelesen und bis zu 10km auf engen Pfaden durch den Dschungel mittels Traktoren in ein Sammellager gebracht.
Wir übernachten in unseren Feldbetten in der Lagerhalle dieses Sammellagers. (Vollpension)

10. Tag – Flussexpedition Bolivien (Goldsucher)

Nachdem wir gemeinsam das Nachtcamp abgebaut haben, geht es mit dem Expeditionsboot weiter auf dem Rio Madre de Dios zu einigen Flussgoldgräbern. Wir werden hier auf das Boot der Goldgräber gehen, um uns genau erklären zu lassen, wie sie das Gold aus dem Fluss holen und wo und wie sie dort mit ihren Familien leben. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung „America“ offen sein, werden wir auch diese besuchen. Am Nachmittag erreichen wir einen Flussstrand, wo unser Bootsteam ein Übernachtungslager für uns baut. Wir staunen über einen grandiosen Sternenhimmel und die gewaltige Geräuschkulisse des Dschungels.  Wir übernachten in unseren Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion. (Vollpension)

11. Tag – Riberalta – Offroad Abenteuer

Am Vormittag erreichen wir das kleine Dorf Sena und wir verlassen unser liebgewonnenes Expeditionsboot. Auf der Ladefläche eines offenen Pick-Up oder LKW`s fahren wir ca. 4 Stunden durch den Dschungel bis wir das koloniale Riberalta erreichen. Dort angekommen, machen wir einen kleinen Erkundungs-Spaziergang und am Abend gehen wir ins alte Stadtzentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust.  Übernachtung in Riberalta im Hotel Colonial** (ein stilvolles ehemaliges Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons) oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)

12. Tag – Riberalta mit seiner Paranussfabrik und dann „Auf nach Brasilien!“

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Aber bevor es losgeht, besichtigen wir am Morgen eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und nach Qualitätsstufen von vielen Mitarbeitern in Handarbeit sortiert. Neben dem Gummi der Kautschukbäume und den tropischen Hölzern, sind die nahrhaften Paranüsse die wichtigste Einnahmequelle der einheimischen Bevölkerung.
Nach dem Besuch fahren wir mit Taxis bis an den bolivianisch-brasilianischen Grenzfluss „Rio Maroré“ und bei einer Fährüberfahrt gelangen wir in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Heute stehen 80% der abgebrannten, landwirtschaftlichen Fläche brach und wartet auf mehr Rinder. Das erspart zum Glück seit vielen Jahren schon die weitere Abholzung und Brandrodung im Amazonas-Gebiet!
Am frühen Abend erreichen wir unser kleines, sehr einfaches Stadthotel. Wer möchte kann hier seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren und das Tanzbein schwingen. Übernachtung in Porto Velho im Hotel Regina** oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)

13. Tag – Porto Velho / Brasilien (Fischmärkte & alte Eisenbahnen) & Flug nach Manaus

Am Vormittag haben Sie Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen. Wir besuchen das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus Zeiten der Kautschukbarone, den Markt und den Hafen. Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann damals die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes bei Porto Velho. Noch am selben Abend geht’s im Flugzeug nach Manaus. Übernachtet wird 2x in einem richtigenHotel in der Nähe der Oper. Was für ein Luxus nach den vergangenen Tagen im tiefsten Dschungel! Übernachtung in Manaus im Hotel GoInn** oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)

14. Tag – Manaus

Heute gehen wir auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen „Eingangstor Amazoniens“. Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil mitten im Urwald. Sie ist nicht nur Überbleibsel einer Zeit ungeheuren Wohlstandes, sondern geradezu ihr Symbol und inzwischen Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle mit Früchten, Gewürzen und einer gewaltigen Auswahl riesiger Amazonas-Fische. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt zum „Treffpunkt der Gewässer“, wo sich das dunkle Wasser des Rio Negro und das Milchkaffee farbene Wasser des Solimões treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. (Frühstück)

15. Tag – Frachtschifffahrt in Brasilien nach Santarem

Vom Hafen in Manaus aus schiffen wir uns an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarém ein . Diese Fahrt wird ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier „hautnah“ und unser Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen. Gegessen wird,  was der Schiffskoch bietet und auch alle Einheimischen auf dem Schiff essen. (Vollpension)

16. Tag – Amazonas-Traumstrand in Alter do Chão

In Santarém angekommen, machen wir uns am Nachmittag auf in das Dorf Alter do Chão. Hier haben wir nun genug Zeit, um an den karibisch anmutenden Stränden zu baden. Der Ort ist ein abgelegenes Paradies und wir erleben heute beim Abendessen auf dem kleinen Dorfplatz das authentische, kulinarische Brasilien. Wir sitzen am urigen Plaza unter Bäumen, ein paar gestrandete Hippies verkaufen ihren Naturschmuck und Kinder toben herum. Zu alledem gibt es am Abend oftmals ganz spontan Livemusik – Brasilien pur! Übernachten werden wir zwei Nächte in einem gemütlichen **Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Pousada, direkt an der Uferpromenade. (Frühstück)

17. Tag – Amazonas-Traumstrand in Alter do Chão

Nun ist Relaxen an diesen Traumstränden angesagt. Aber wer heute aktiv sein möchte, kann einen der vielen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajós oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajós Naturreservat, zur Caboclo- oder Ford-Siedlung Belterra usw. (Frühstück)

18. Tag – Flug an das Amazonasdelta / Belém

Nach diesem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” starten wir heute gegen Mittag mit einem Linienflug nach Belem, dem Tor zum Amazonas. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen der Innenstadt hat es auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag geht es in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estação das Docas. Diese alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute aber moderne Geschäfte, Restaurants und die Brauerei „Amazon Beer“. Außerdem die beste Eisdiele der Stad!. Hier werden wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Übernachtung in Belém im ***Le Masilia oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)

19. Tag –„Markt der Zauberer“ & „Riesenfischmarkt“ und Fährfahrt zur Ilha Marajó

Am Morgen gehen wir auf den berühmten Markt „Ver-O-Peso“ am alten Hafen, wo Kräuterfrauen „Gesundheit“ aus Amazoniens Wäldern verkaufen. Hier ist das Wissen der letzten Schamanen auf einem Markt vereint. Hier wird man überrascht von der Vielfalt sein – für die unterschiedlichsten Zwecke gibt es hier Pülverchen, Wurzeln, Baumrinden und noch exotischere Mittel, wie zum Beispiel eingelegte Skorpione.
Noch am Vormittag fahren wir mit dem Boot zur Ilha Marajó, der größten Insel Brasiliens, die durch eine noch fast unberührte Natur und eine geschichtsträchtige Keramikkultur besticht. Unterstützt in ihrer Landarbeit werden die Einwohner der Insel durch Herden von schwarzen Wasserbüffeln und Zebus, die von Feld zu Feld ziehen und sehr gut an die Bedingungen der Sumpfgebiete angepasst sind. Weiterhin wird die Insel von mehr als hundert Vogelarten wie Flamingos, Fischreihern, Papageien, Enten, Falken, Tukanen und den graziösen, scharlachroten Ibissen mit ihren langen, gebogenen Schnäbeln bewohnt.
Gegen Mittag erreichen wir nach drei Stunden Bootsfahrt Soure: Die Hauptstadt der Insel ist ein kleines Städtchen, wo Mangobäume Bewohnern, Tieren und Besuchern Schatten spenden und Wasserbüffel grasend durch die Straßen streifen. Wir haben am Nachmittag Zeit, das Dorf kennenzulernen, dessen Bewohner hauptsächlich vom Fischfang leben.
Übernachtung in Soure in der Pousada Maruanases***. (Heute sind keine Mahlzeiten enthalten.)

20. Tag – Büffelreiten auf der Ilha de Marajó

Unsere Pousada liegt direkt auf einer Büffelfarm und die Büffelherde grast direkt vor den Zimmern. Am Vormittag fragen wir den Hirten, ob wir mal einen Büffelritt probieren dürfen. Die besonders ruhigen Reittiere bekommen dann einen Nasenring, an dem sich ein Seil befindet, mit dem das Tier gelenkt werden kann.
Am Nachmittag erreichen wir nach einer kurzen Kanufahrt und einem kleinen Spaziergang (1,5 Std., leicht) den atemberaubenden Strand Caju Una, der wegen seiner Abgeschiedenheit noch fast unberührt ist. Hier bleibt uns Zeit zu relaxen, bevor wir den Rückweg zu Fuß (1,5 Std., leicht) und auf Mototaxis zu unserer Pousada antreten. Übernachtung in Soure in der Pousada Maruanases***. (Heute sind keine Mahlzeiten enthalten.)

21. Tag – Fährfahrt zurück nach Belém

Bis zum Nachmittag haben wir noch Freizeit auf der Insel, dann machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Belém. Am Abend geht es im Boot an die Docks in eine Tanzbar, wo wir auf eine aufregende und unvergessliche Abenteuerreise gemeinsam anstoßen – typisch brasilianisch mit einer frischen Caipirinha? Übernachtung in Belém im ***Le Masilia oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)

22. Tag – Abreise (immer Samstags – Ankunft in Deutschland am 23.Tag !)

Nun heißt es Abschied nehmen von Südamerika und einer Amazonasexpedition, die ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen von Belém, wo der Flug nach Europa auf Sie wartet. (Frühstück)

Info: Individuelle Weiterreisen sind natürlich jederzeit möglich.

Termine und Preise der Amazonasexpedition

TerminPreis
26.06. - 17.07.2021*3.550,-
06.11. - 27.11.20213.660,-
20.11. - 11.12.2021**3.660,-
02.04. - 23.04.20223.550,-
21.05. - 11.06.20223.550,-
16.07. - 06.08.20223.400,-
13.08. - 03.09.20223.550,-
05.11. - 26.11.20223.600,-
12.11. - 03.12.2022**3.600,-
07.01. - 28.01.2023auf Anfrage
Alle Preise pro Person in Euro. Einzelzimmerzuschlag 210,-. * Tourverlauf ohne Marajó. ** Nur noch auf Anfrage buchbar.

Wichtige Informationen zu Terminen und Preisen

  • Termine jeweils Anreisetag Lima (Anreise in folgenden Zeiträumen möglich: 10.30-12.00 Uhr oder 17.30-19.00 Uhr) bis Belém Abreisetag (12.00-17.00 Uhr) – Ankunft in Deutschland wäre dann am Sonntag (=23.Tag). Andere Ankunfts- und Abflugzeiten möglich, jedoch nicht als Gruppentransfer, weswegen in diesem Fall Kosten für einen englischsprachigen Taxi-Transfer anfallen.
  • Keine Mindestteilnehmerzahl! Alle Termine werden garantiert durchgeführt! Höchstteilnehmerzahl beträgt bei allen Terminen 12 Personen.
  • Einstieg in die Reise auch in Cusco möglich!
  • Halbes DZ ohne Zusatzkosten! Ein halbes Doppelzimmer kann sofort bestätigt werden, da wir das Risiko übernehmen, dass kein Zimmerpartner gefunden wird und wir dann die Mehrkosten des EZ tragen. Einzelzimmer sind allerdings auch nur in Hotels in den Städten Lima (1x), Pillcopata (1x), Puerto Maldonado (1x), Riberalta (1x), Porto Velho (1x), Manaus (2x), Alter do Chao (2x), Ilha do Marajo (2) und Belem (2x) möglich.
  • Eine original brasilianische Hängematte als Andenken an die Frachtschiff-Fahrt auf dem Amazonas.

Eventuell zusätzliche Hotelübernachtungen und Transfers am Anfang oder Ende der Amazonasexpedition bieten wir Ihnen selbstverständlich an, falls diese aufgrund der individuell gebuchten An- bzw. Abreise notwendig werden sollten. Selbstverständlich arrangieren wir auf Wunsch auch die Fluganreise und -abreise.

Leistungen Amazonasexpedition

  • Durchgehende deutschsprechende Expeditionsleitung ab Lima (bei 1-5 Teilnehmer erst ab Cusco, dann mit örtlicher, deutschsprachiger Flughafenassistenz in Lima) bis Abreise Belém (Brasilien).
  • Einheimischer, lizenzierter Naturführer im Manu-Nationalpark (3.- 6.Tag Mittag)
  • Professioneller Koch (3.- 6.Tag und 8.- 12.Tag) mit exzellentem Essen u.a. 3-Gängemenüs im Dschungel!
  • Lizenzierte Bootsführer und Helfer im Dschungel (3.- 6.Tag und 8.- 11.Tag)
  • Alle Fahrten, Transfers, Exkursionen & Wanderungen wie im Reiseablauf ersichtlich – Änderungen vorbehalten!
  • Alle (3) Inlandsflüge (Lima-Cusco, Porto Velho-Manaus, Santarém-Belém)
  • 5 Übernachtungen in guten ***Sterne Hotels im DZ mit DU/WC (Lima, Puerto Maldonado & Alter do Chão)
  • 4 Übernachtungen in einfachen **/*** Hotels im DZ mit DU/WC (Porto Velho, Manaus, Belem)
  • 1 Übernachtungen im Kolonialhaus & Pension des ehemaligen Kautschukbarons (Riberalta)
  • 2 Übernachtungen in einer einfachen Posada bei einem Büffelbauern auf der Ilja do Marajó
  • 7 Übernachtungen im Dschungel in einfachen Hütten in Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad/Außentoilette oder in extrem einfachen Familienpensionen /Lodges der Einheimischen bzw. indigenen Siedlungen und beim Schamanen in komfortablen Feldbetten
  • 1 Übernachtung im Dschungel auf einer Tapir-Beobachtungsplattform mit WC
  • 1 Übernachtung in der Hängematte auf dem Amazonas-Frachtschiff
  • Stellung der kompletten Expeditionsausrüstung (Militärbetten mit Matratze und Bettbezug, Kopfkissen, Qualitätsschlafsack, Mosquitonetz, komplette Expeditionsküche, Trinkwasser, Erste-Hilfe-Kit)
  • Satellitentelefon für Notfälle ab Cusco bis Belem!
  • 19x Frühstück, 10x Mittagessen, 9x Abendessen
  • Gebrauchte, grundgereinigte und desinfizierte Gummistiefel werden allen Reisenden kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer will, kann eigene Gummistiefel (sollten bis kurz unterhalb der Knie reichen) mitbringen oder vor Ort neue Gummistiefel käuflich erwerben.

Extras Amazonasexpedition – nicht im Reisepreis enthalten

  • Eintritte und Nationalparkeintritte werden vom Reiseleiter am ersten Tag in USD bar eingesammelt und dann vor Ort für die gesamte Gruppe bezahlt. Diese betragen ca. $ 180-220 US pro Person.
  • An- und Abreise/Langstreckenflug
  • Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke bei den Hotelaufenthalten (ca. US 350 $), Ayahuasca- Einnahme (zur Zeit US 30 $ direkt dem Schamanen zu zahlen)

Wichtiger, allgemeiner Hinweis

Dies ist keine normale “Rundreise”, sondern eine EXPEDITION in ein touristisch unerschlossenes Gebiet – Änderungen des Reiseablaufes können daher aus organisatorischen, sicherheitstechnischen, witterungsbedingten oder sonstigen Gründen vom Reiseleiter im Interesse der Reisegruppe allein verantwortlich festgelegt werden, ohne dass sich daraus irgendein Rückzahlungsanspruch ergäbe. Aus gleichen Gründen kann auch nicht für jeden einzelnen Tag ein genauer Ablauf garantiert werden.