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MV Ushuaia Das Schiff

Mit der MV Ushuaia in die Antarktis

Auf dem Polarschiff die Antarktis hautnah erleben

Unsere preisgünstigste Möglichkeit, eine Antarktis Kreuzfahrt zu unternehmen und die Antarktis trotzdem hautnah zu erleben.Die MV USHUAIA lief ursprünglich in den USA als ozeanographisches Forschungsschiff vom Stapel und wurde zum Passagierschiff umgebaut. Nach einer letzten Überarbeitung 2014 ist sie ein kleines, wendiges Schiff mit einer Kapazität für jetzt 90 Gäste in 46 komfortablen Außen-Kabinen und Suiten. Das Polarschiff ist mit seinem verstärkten Rumpf bestens für Expeditions-Kreuzfahrten in die Antarktis gerüstet. Und eine Flotte von wendigen Zodiacs erlaubt Landgänge auch an schwierigen, unwegsamen Küsten.

Klassische Antarktis Tour
10 Tage / 9 Nächte ab/bis Ushuaiaab € 4.690,- p.P./Doppelkabine

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An Bord der MV Ushuaia

Das Schiff verfügt über ein Restaurant, eine große Panorama-Lounge, Bar, eine gut bestückte Polarbibliothek und eine kleine Krankenstation. Der Kapitän, seine Mannschaft und die Lektoren und Reiseleiter können auf langjährige Erfahrung in der Antarktis zurückblicken. Es ist ihnen ein Anliegen, die Natur zu schützen und dazu beizutragen, dass die Antarktis auch weiterhin der letzte noch unverfälschte Kontinent bleibt. Bordsprache der MV Ushuaia ist Englisch / Spanisch, aber seit der Saison 2020/21 ist an allen Terminen normalerweise auch eine deutschsprechende Reiseleitung mit an Bord.

Zwischen November und Ende März geht es mehrmals ab/bis Ushuaia auf die klassische Antarktis-Route mit 10 bzw. 11 Tagen Dauer, 1 x ins Weddell-Meer und 1 x über den Polarkreis hinaus mit jeweils 11 bzw. 12 Tagen Dauer. Und ab 2023 startet die MV Ushuaia am Beginn der Saison wieder zu einer 22-tägigen Expeditionskreuzfahrt zu den Falklandinseln, Südgeorgien und zur Antarktischen Halbinsel.

KABINEN
Nach dem Umbau 2014 gibt es nur noch Außen-Kabinen in 5 Kategorien, beginnend mit den komfortablen Suiten und Superior-Kabinen auf dem Oberdeck, und endend mit einfacheren Standard-Kabinen auf dem Unterdeck mit Etagenbetten und halb-privatem Bad. (2 Kabinen teilen sich ein Bad) Dazwischen liegen die Kategorien Standard Plus + Premier auf dem Unter- bzw. Oberdeck mit Privatbad und 2 unteren Betten. Einzelkabinen bzw. ½ Doppel- und Dreibett-Kabinen sind in beschränktem Umfang auf Anfrage verfügbar. Unter dem Button „Flyer & Unterlagen“ am Anfang der Seite finden Sie eine Beschreibung der MV Ushuaia mit Deckplänen.

Wissenswertes zu den Zielen einer Antarktis Kreuzfahrt erfahren Sie auf der Seite der Deutsche-Antarktis-Station O‘ Higgins und bei Wikipedia. Für das Bildmaterial auf dieser Seite danken wir ANTARPPLY EXPEDITIONS sowie den Fotografen Monika Schillat, Filip Kulusev, Facundo Santana und Lopez Tania.

Reiseverlauf der Antarktis-Kreuzfahrt „Klassische Antarktis“


Antarktische Halbinsel & Südliche Shetlandinseln
Klassische Antarktis – 10 Tage / 9 Nächte

– Abfahrten Saison 22/23: 03.11, 01.12., 10.12.22, 08.02.23, 27.02.23, 17.03.23, 26.03.23
– Abfahrten Saison 23/24; 03.11., 22.11., 01.12., 10.12.23, 08.02., 08.03., 17.03., 26.03.24
Klassische Antarktis – 11 Tage / 10 Nächte
Abfahrten Saison 22/23: 19.12.22, 29.12.22, 08.01.23., 17.02.23
Abfahrten Saison 23/24: 12.11., 19.12., 29.12.23, 08.01., 17.02.24

– Bei diesen Abfahrten sind Sie einen Tag länger auf Tour und verbringen einen Tag mehr in den Südlichen Shetlandinseln und an der Antarktischen Halbinsel.

1. Tag: Abfahrt von Ushuaia

Nachmittags heißt es Einsteigen auf die MV Ushuaia. Lernen Sie Ihr Expeditionsteam kennen und machen Sie sich mit dem Schiff vertraut. Abends fährt die MV USHUAIA durch den berühmten Beaglekanal und den atemberaubenden Mackinlay Pass in Richtung Antarktis.
2. + 3. Tag: Fahrt über die Drakestraße
Der englische Freibeuter Sir Francis Drake wurde 1578 nach erfolgreicher Fahrt durch die Magellanstraße von einem wilden Sturm weit nach Süden abgetrieben und war vielleicht der erste, der die nach ihm benannte Wasserstraße befuhr. Die Drakestraße markiert zudem die biologische Grenze der Antarktis im Norden, mit dem Zirkumpolarstrom, der sogenannten Antarktischen Konvergenz. Die vorgelagerte Spitze Südamerikas bringt wärmeres Wasser mit nach Süden, das auf polares Wasser in der Antarktis trifft. Dieser Treffpunkt der polaren und subpolaren Meeresströmungen wird Konvergenz genannt. Sie beeinflusst nicht nur die Ausdehnung und Richtung der Eisbergbewegungen – die allgemeine nordöstliche Richtung der Drift innerhalb der Drake Passage lässt es zu, dass Eisberge unterschiedlicher Größe innerhalb dieses Gebietes das ganze Jahr über auftreten – sondern sorgt auch für ein besonders reichhaltiges Nahrungsangebot im Südatlantik. Auf dem Weg nach Süden können Sie deshalb eine große Vielfalt an Seevögeln beobachten. Unser Expeditionsteam wird Ihnen an Deck gern helfen, zwischen den verschiedenen Arten von Albatrossen und Sturmvögeln zu unterscheiden und Ihnen das faszinierende Verhalten dieser riesigen Vögel näherbringen.

An Bord der MV Ushuaia sind Sie jederzeit auf der Kommandobrücke willkommen. Unsere Offiziere erklären Ihnen gern die Navigationsinstrumente und weisen Sie in die Geheimnisse der modernen Seefahrt ein. Von der Brücke hat man zudem eine ausgezeichnete Sicht. Halten Sie nach Walen Ausschau! Selbstverständlich erwartet Sie zudem ein komplettes Vortragsprogramm während der Überfahrt, das Sie auf die Tierwelt, Geologie und Geschichte der Antarktis vorbereiten soll. Am zweiten Tag kommen die ersten Eisberge in Sicht. Etwas später folgen die schneebedeckten Bergspitzen der Südlichen Shetlandinseln. Eine Gruppe von 20 Inseln, die im Jahre 1819 von Kapitän William Smith entdeckt wurde. Mit etwas Glück können wir vielleicht schon am späten Nachmittag einen ersten Blick auf die Tierwelt der Antarktis werfen.

4. bis 7. Tag: Wir erkunden die Südlichen Shetlandinseln und die Antarktische Halbinsel

Die Südlichen Shetlandinseln sind Tummelplatz für einen Großteil der antarktischen Tierwelt. Weitläufige Pinguinkolonien, Strände übersät mit Pelzrobben und See-Elefanten machen jeden Tag in dieser faszinierenden Inselwelt zum Abenteuer. Die atemberaubend enge Einfahrt ins Innere der ringförmigen Vulkaninsel Deception ist ein einmaliges Erlebnis. Die Insel King George ist die größte des Archipels und gleichzeitig das Zentrum für Antarktisforschung. Hier finden sich die meisten Stationen in unmittelbarer Nähe von Kehlstreif- und Eselspinguinen.

Königskormoran, Dominikanermöwe, Antarktische Seeschwalbe und Riesensturmvogel brüten hier ebenfalls. Dafür sind Eselspinguine und ein paar wenige Goldschopfpinguine auf der Insel Livingston in der Nachbarschaft von See-Elefanten anzufinden.

Die Antarktische Halbinsel ihrerseits lockt mit einer einzigartigen Landschaft und versetzt uns bereits beim ersten Kontakt mit Gischt und Wind zurück in die Zeiten der ersten Polarforscher. Die dramatische Berglandschaft ist zeitlos, unverfälscht. Eisberge, Packeis, Gletscher, Fjorde und Strände laden zur Erkundung ein. Aber auch die Tierwelt ist fantastisch. Neben Pinguinen und anderen Seevögeln hoffen wir hier vor allem auf Weddell- Leoparden- und Krabbenfresserrobben zu treffen und Buckel- und Zwergwale aus der Nähe zu sehen. Schwertwale jagen in diesen Gewässern ebenso und mit etwas Glück können wir sie dabei beobachten.

Zu den schönsten Kanälen in dieser weißen Welt gehören die Gerlache Straße, der Neumayer Kanal und die Lemairestraße. Gletscher rollen von spektakulären Bergwänden hier direkt ins Meer. Wir hoffen, die Kanäle mit dem Schiff befahren zu können (abhängig von den Eisbedingungen). Dazu sind in der Regel mindestens zwei Landgänge am Tag geplant.

Zu den möglichen Ausflugszielen gehört zum Beispiel die atemberaubende Paradiesbucht, die ihren Namen zu Recht trägt. Umgeben von Eisbergen und vergletscherten Bergen wollen wir hier direkt auf dem Kontinent landen. Eine Fahrt durch ein Labyrinth aus Eisbergen bringt uns hoffentlich zu einer riesigen Adeliepinguinkolonie auf der Insel Paulet. Hier wimmelt es nur so von den drahtigen klassisch schwarz-weißen Vögeln. Sie nisten sogar in unmittelbarer Nähe einer historischen Steinhütte, die hier von den Überlebenden der schwedischen Antarktisexpedition unter Otto Nordenskjöld 1903 errichtet wurde. Ihr Schiff, die „Antarctic’’ war im Weddelmeer gesunken.

Weitere Ausflüge bringen Sie vielleicht zu den labyrinthischen Melchiorinseln, auf die steinige Insel Cuverville mit ihrer quirligen Eselspinguinkolonie, Portal Point oder Neko Harbour, die Ausblicke auf herrliche Berglandschaften freigeben oder auch auf die Insel Petermann, die die südlichste Kolonie von Eselspinguinen beherbergt.

8. bis 9. Tag: Auf See, Fahrt durch die Drakestraße nach Norden

Wir verlassen die Antarktis und fahren über die Drakestraße, diesmal nach Norden. Es wartet wieder ein komplettes Vortragsprogramm auf Sie, das sicherlich viele der Fragen beantworten wird, die noch offengeblieben sind. An Deck laden unsere Guides Sie zur Vogelbeobachtung ein und für den einen oder anderen bietet die Überfahrt vielleicht auch die Möglichkeit, sich zu entspannen und die vielen, neuen Eindrücke zu verarbeiten.

10. Tag: Ankunft in Ushuaia

Wir erreichen morgens den Hafen von Ushuaia. Nach dem Frühstück gehen Sie von Bord.

Reiseverlauf der Antarktis-Kreuzfahrt „Vorstoss ins Wedellmeer“

Expeditionskreuzfahrt zu den Südlichen Shetlandinseln, der Antarktischen Halbinsel und ins Weddellmeer vom 29.01.23 – 08.02.23 und 29.01.24 – 08.02.24

Im Osten der Antarktischen Halbinsel haben Wind und Wasser märchenhafte Bauten entstehen lassen. Kompakte Eisklötze und andere weiße Riesen mit Türmchen und Zinnen gehören zu dieser schönen kalten Welt. Aber das Weddellmeer wird bei uns wohl auch immer Erinnerungen an den großartigen Polarforscher Sir Ernest Shackleton wachrufen. Nachdem Amundsen und Scott den Südpol erreicht hatten, stellt sich Shackleton ein noch gewagteres Ziel. 1914 bricht er auf, als Erster die Antarktis zu durchqueren. Doch bald schnappt die Eisfalle zu, sein Schiff friert ein.
Das Expeditionsschiff Endurance wird lange vor seinem Ziel, dem antarktischen Festland bei der Vahsel Bucht, vom Packeis zerdrückt und sinkt. Shackleton´s Mannschaft muss zu Fuß weiter, die geretteten Beiboote im Schlepptau. So erreichen sie nach fünf Monaten die Insel Elephant am Rand der Antarktis in den Südlichen Shetlandinseln – doch die ist menschenleer. Shackleton sieht nur eine Chance auf Rettung: Mit fünf Männern wagt er im Ruderboot die Fahrt über den Atlantik nach Südgeorgien, wo es Walfangstationen gibt. Aber nach einer Fahrt von über 1.300 km über stürmische See landen sie an der Südseite der Insel, wo es keine Siedlungen gibt. Shackleton schafft es immer wieder, seine Begleiter aufzurichten und nach einem 37 Stunden dauernden Marsch quer über die Gletscherfelder im Innern der noch unerforschten Insel, gelangen sie tatsächlich in eine bemannte Station: Stromness. Von dort organisieren sie die Rettung ihrer Mannschaft – 635 Tage haben die Männer da in Eis und Frost verbracht, aber nie haben sie die Hoffnung aufgegeben, dass ihr Boss sie aus der Einsamkeit zurückholt.

29. Januar: Abfahrt von Ushuaia

Nachmittags heißt es Einsteigen auf die MV Ushuaia. Lernen Sie Ihr Expeditionsteam kennen und machen Sie sich mit dem Schiff vertraut. Abends fährt die USHUAIA durch den berühmten Beaglekanal in Richtung Osten und weiter aufs offene Meer nach Süden.

30. + 31. Januar: Auf See Fahrt über die Drakestraße

An Bord sind Sie jederzeit auf der Kommandobrücke willkommen. Unsere Offiziere erklären Ihnen gern die Navigationsinstrumente und weisen Sie in die Geheimnisse der modernen Seefahrt ein. Von der Brücke hat man zudem eine ausgezeichnete Sicht. Halten Sie nach Walen und Seevögeln Ausschau! Selbstverständlich erwartet Sie zudem ein komplettes Vortragsprogramm während der Überfahrt, das Sie auf die Tierwelt, Geologie und Geschichte der Antarktis vorbereiten soll.

Unsere Guides und Lektoren laden zur Vogelbeobachtung auf Deck ein. Natürlich hoffen wir auch, den einen oder anderen Wal auf See beobachten zu können. Erste Eisberge kündigen am zweiten Tag die Nähe der Südlichen Shetlandinseln an, einer subantarktischen Inselgruppe im Nordwesten der Antarktischen Halbinsel. Die zwanzig Inseln und Eilande wurden 1819 von Kapitän William Smith an Bord der Brigg William zum ersten Mal gesichtet. In jenen Tagen wurde die Antarktis hauptsächlich von Robbenfängern angelaufen.

Mit etwas Glück und günstigen Wetterbedingungen in der Drakestraße können wir vielleicht sogar schon am Abend des zweiten Seetages einen ersten Ausflug anbieten und mit dem Zodiac eine der Inseln anlaufen.

01. bis 03. Februar: Erkundung des Weddellmeeres

Wir befinden uns in der Heimat der Eisberge. Schwimmende Eismassen bestimmen das Bild. Die Kolosse sind vom Schelfeis weiter südlich abgebrochen und haben meist noch ihre ebene, flache Form erhalten. Man nennt sie darum auf Tafeleisberge. Gehen Sie morgens früh an Deck. Es mag erst so gegen 3:30 Uhr sein, aber wenn es einen Sonnenaufgang geben sollte, dann wird er unvergesslich sein. Manchmal sind auch noch Meereisschollen aus vergangenen Jahren an den Eiskolossen festgefroren und gemeinsam bilden sie eine bizarre Landschaft aus schwebendem, schaukelndem Weiß. Schneesturmvögel segeln über der stillen Landschaft und runden das Bild ab.

Der Weg nach Osten führt durch den 30 km langen und 11-19 km breiten, faszinierenden Antarctic Sund. Er verläuft von Nordwesten nach Südosten durch eine vergletscherte Bergwelt. Im Westen des Sunds liegt Hope Bay, mit der argentinischen Station Esperanza, Die Felsenklippe Brown Bluff liegt etwas weiter südlich. Beide können möglicherweise besucht werden. Das Weddellmeer ist übrigens auch das Zentrum der Brutkolonien für Adéliepinguine.
Die Inseln Devil und Paulet, sowie auch die bereits erwähnten Ziele auf dem Kontinent gehören zu den beliebtesten Nistplätzen. Die Anzahl der schwarz-weißen kleinen Kerle ist einfach atemberaubend. Aber auch jugendliche Kaiserpinguine hat man hier schon mit etwas Glück auf Eisschollen gesichtet.

Und natürlich bietet das Weddellmeer auch ein reiches Angebot an Geschichten von Abenteuern und heldenhaften Polarfahrten. Eine der überraschendsten ist die von der schwedischen Eismeerfahrt. 1901 brach der Geologe Otto Nordenskjöld zu seiner Antarktisexpedition auf. Die Antarctic stieß bis an die Packeisgrenze vor und ließ dort Nordenskjöld und fünf Männer auf der Insel Snow Hill zurück, worauf sie nach Norden zurückkehrte und die Expedition im nächsten Frühjahr wieder abholen sollte. Das Schiff blieb allerdings auf dem Rückweg in die Antarktis im Packeis stecken und sank 1903. Kapitän Carl Anton Larsen brachte sich mit 19 Mannschaftsmitgliedern auf der Insel Paulet in Sicherheit. Weitere drei Männer überlebten einen grausamen Winter in Hope Bay. Gerettet wurden alle Expeditionsteilnehmer schließlich vom argentinischen Schiff Uruguay. Neben dem Überlebenskampf hatten sie es auch noch geschafft, wertvolle wissenschaftliche Daten zusammenzutragen, Rezepte zu erfinden und ihre Träume niederzuschreiben.

04.+ 05. Februar: Antarktische Halbinsel und Südliche Shetlandinseln

Auch im Westen der Antarktischen Halbinsel folgen wir den Fußspuren früher Eismeerfahrer. Atemberaubende Landschaften warten hier auf uns, genauso wie unberührte Natur in Schnee, Eis und Gletschern. Esels- und Kehlstreifpinguine sind hier wie auch viele andere Seevögel zu Hause und wir hoffen auch auf Weddell-, Krabbenfresserrobben und Seeleoparden zu treffen. Südliche Zwerg- und Schwertwale durchpflügen die Wasserstraßen.
Wir hoffen, die schönsten Kanäle der Halbinsel befahren zu können, wie etwa den Errera und den Neumayer Kanal und auch die Gerlachestraße. Mögliche Landgänge könnten uns außerdem in die Paradiesbucht mit ihren enormen Gletschern führen, oder auch auf die Insel Cuverville, die mit der größten Kolonie von Eselspinguinen in faszinierender Bergwelt lockt. Auch ein Besuch im Britischen Museum mit der kleinen Poststation Port Lockroy steht auf unserer Wunschliste.

Gern wollen wir auch die Südlichen Shetlandinseln erkunden. Die Gruppe von Vulkaninseln ist ein wahres Paradies für Tiere und die wenigen Pflanzen, die es schaffen, in diesem feindlichen Klima zu überleben. Große Pinguinkolonien und Robben, die sich am Strand tummeln, lassen hier jeden Tag zum Erlebnis werden.
Besonders aufregend ist die spektakulär enge Einfahrt in den Vulkankrater von Deception Island, der grössten von drei aktiven Vulkaninseln der Inselgruppe. Wenn wir erstmal im innern der Insel sind, können wir über den mit Vulkanasche bedeckten Kraterrand zu einem spektakulären Aussichtspunkt wandern.
Wir hoffen auch die halbmondförmige Insel Half Moon mit ihrer Kehlstreifpinguin Kolonie besuchen zu können. Sie liegt in überwältigender Landschaft am Eingang der Mondbucht zwischen den Inseln Greenwich und Livingston.

06. + 07. Februar: Auf See auf dem Weg nach Norden durch die Drakestraße

Am vorhergehenden Abend haben wir bereits die Antarktis in Richtung Norden verlassen und fahren jetzt durch die berüchtigte Drakestraße in Richtung Feuerland. Der englische Freibeuter Sir Francis Drake war 1578 vermutlich der erste, der die nach ihm benannte Wasserstraße befuhr. Die Drakestraße markiert zudem die biologische Grenze der Antarktis im Norden, mit dem Zirkumpolarstrom, der Antarktischen Konvergenz. Die vorgelagerte Spitze Südamerikas bringt wärmeres Wasser mit nach Süden, das auf polares Wasser in der Antarktis trifft. Dieser Treffpunkt der polaren und subpolaren Meeresströmungen sorgt für ein besonders reichhaltiges Nahrungsangebot im südlichen Ozean.

Auf unserem Weg nach Norden werden wir deshalb wieder eine Vielfalt an Seevögeln beobachten können. Unser Expeditionsteam steht Ihnen an Deck gern zur Verfügung, um zwischen den verschiedenen Arten von Albatrossen und Sturmvögeln zu unterscheiden und Ihnen das faszinierende Verhalten dieser riesigen Vögel näherzubringen. Es wartet wieder ein komplettes Vortragsprogramm auf Sie, das sicherlich viele der Fragen beantworten wird, die noch offen geblieben sind und für den einen oder anderen bietet die Überfahrt vielleicht auch die Möglichkeit, sich zu entspannen und die vielen, neuen Eindrücke zu verarbeiten.

08. Februar: Ankunft in Ushuaia

Wir kommen morgens in Ushuaia an. Nach dem Frühstück ist Ausstieg.

Reiseverlauf der Antarktis-Kreuzfahrt „Über den Polarkreis hinaus“

Expeditionskreuzfahrt zu den Südlichen Shetlandinseln, der Antarktischen Halbinsel und über den Polarkreis hinaus vom 18.01.23 – 29.01.23 und 18.01.24 – 29.01.24

18. Januar: Abfahrt von Ushuaia

Nachmittags gehen Sie an Bord. Lernen Sie Ihr Expeditionsteam kennen und machen Sie sich mit dem Schiff vertraut. Abends fährt die MV Ushuaia durch den berühmten Beaglekanal in Richtung Osten und dann weiter nach Süden in die Drakestraße.

19. + 20. Januar: Auf See – Fahrt über die Drakestraße

An Bord der MV Ushuaia sind Sie jederzeit auf der Kommandobrücke willkommen. Die Offiziere erklären Ihnen gern die Navigationsinstrumente und weisen Sie in die Geheimnisse der modernen Seefahrt ein. Von der Brücke hat man zudem eine ausgezeichnete Sicht. Halten Sie nach Walen und Seevögeln Ausschau!
Selbstverständlich erwartet Sie zudem ein komplettes Vortragsprogramm während der Überfahrt, das Sie auf die Tierwelt, Geschichte und Umweltfragen der Antarktis vorbereiten soll. Unsere Guides und Lektoren laden zur Vogelbeobachtung auf Deck ein.

Natürlich hoffen wir auch, den einen oder anderen Wal auf See beobachten zu können. Erste Eisberge kündigen die Nähe der Südlichen Shetlandinseln an, einer subantarktischen Inselgruppe im Nordwesten der Antarktischen Halbinsel. Die zwanzig Inseln und Eilande wurden 1819 von Kapitän William Smith an Bord der Brigg William zum ersten Mal gesichtet. In jenen Tagen wurde die Antarktis hauptsächlich von Robbenfängern angelaufen.
Mit etwas Glück und günstigen Wetterbedingungen in der Drakestraße können wir vielleicht sogar schon am Abend des 20. Januar einen ersten Ausflug anbieten und mit dem Zodiac eine der Inseln anlaufen.

21. bis 26. Januar: Südliche Shetlandinseln, Antarktische Halbinsel und über den Südpolarkreis hinaus

Atemberaubende Landschaften warten auf uns im Westen der Antarktischen Halbinsel. Eisberge mit eigentümlichen Formen und den verschiedensten Schattierungen von Blau bis Türkis gleiten lautlos durch die Kanäle und Wasserstraßen. Robben genießen eine Auszeit auf Eisschollen und an den zum Teil eisfreien Stränden. Esels- und Adéliepinguine brüten hier, genau, wie ihre entfernten Verwandten, die Kehlstreifpinguine. Mit etwas Glück können wir auch Zwergwale und Seeleoparden aus nächster Nähe erleben. Finn-, Sei- und Buckelwale befinden sich ebenfalls zu dieser Jahreszeit auf Futtersuche in der Antarktis.

Wir hoffen mit Ihnen durch die schönsten Kanäle und Meerengen fahren zu können. Wenn es die Eisverhältnisse zulassen, könnten die folgenden dazugehören: Gerlachestraße, Neumayer Kanal, Errera Kanal und die ausgesprochen enge Lemaire Straße mit ihren schneebedeckten Bergspitzen und Gletschern.
Mögliche Landgänge könnten uns außerdem in die Paradiesbucht mit ihren enormen Gletschern führen, oder auch auf die Insel Cuverville, die mit der größten Kolonie von Eselspinguinen in faszinierender Bergwelt lockt. Ein Besuch im Britischen Museum mit der kleinen Poststation, Port Lockroy auf der Insel Goudier, steht ebenfalls auf unserer Wunschliste.

Die Überquerung des Südpolarkreises ist nur wenigen Reisenden vorbehalten. Auf dieser Abfahrt wollen wir weiter gen Süden vordringen, als es die normalen Routen erlauben und über die magische Marke: 66°33´ südlicher Breite hinausfahren. Auf diesem Breitenkreis geht die Sonne an den Tagen der Sonnenwende gerade nicht mehr unter bzw. auf. Hier geht am Tag der Sommer-Sonnenwende – also am 21. Dezember – die Sonne nicht unter. Diese Erscheinung nennt man auch Mitternachtssonne.

Weiter gegen Süden fahrend möchten wir mit Ihnen gern die ukrainische Station Vernadsky auf den argentinischen Inseln besuchen. In der ehemals britischen Forschungsstation wird auch heute noch zum Thema Ozonschicht geforscht. Auch die schroffen Yalour Inseln stehen auf dem Programm, genau wie die Insel Detaille im Süden des Polarkreises.
Auf dem Weg nach Norden wollen wir die Südlichen Shetlandinseln erkunden. Die Gruppe von Vulkaninseln ist ein wahres Paradies für Tiere und die wenigen Pflanzen, die es schaffen, in diesem feindlichen Klima zu überleben. Große Pinguinkolonien und Robben, die sich am Strand tummeln, lassen hier jeden Tag zum Erlebnis werden. Besonders aufregend ist die spektakulär enge Einfahrt in den Vulkankrater von Deception Island, an deren äußerem Ring Hundertausende von Kehlstreifpinguinen nisten.

27. + 28. Januar: Auf See – auf dem Weg nach Norden durch die Drakestraße

Am vorhergehenden Abend haben wir bereits die Antarktis in Richtung Norden verlassen und fahren jetzt durch die berüchtigte Drakestraße in Richtung Feuerland. Auf unserem Weg nach Norden werden wir eine Vielfalt an Seevögeln beobachten können.
Unser Expeditionsteam wird Ihnen an Deck wieder gern zur Verfügung stehen, um zwischen den verschiedenen Arten von Albatrossen und Sturmvögeln zu unterscheiden und Ihnen das faszinierende Verhalten dieser riesigen Vögel näherzubringen. Es wartet natürlich auch ein komplettes Vortragsprogramm auf Sie, das sicherlich viele der Fragen beantworten wird, die noch offen geblieben sind und für den einen oder anderen bietet die Überfahrt vielleicht auch die Möglichkeit, sich zu entspannen und die vielen, neuen Eindrücke zu verarbeiten.

29. Januar: Ankunft in Ushuaia

Wir kommen morgens in Ushuaia an. Nach dem Frühstück ist Ausstieg.

Reiseverlauf der Kreuzfahrt „Klassisches Südgeorgien“

Expeditionskreuzfahrt Falkland (Malvinas), Südgeorgien, Antarktische Halbinsel und Südshetland
13.10.2023 bis 03.11.2023

Südgeorgien bietet eine spektakuläre Landschaft, eine herausragende Tierwelt, abenteuerliche Geschichte menschlichen Strebens und ist so abgelegen, dass ein Besuch ein echtes Privileg. Bergketten, Gletscher und Täler mit Schmelzwasserbächen formen eine faszinierende Landschaft. Während Ihres Aufenthalts bringen Seeelefanten an den Stränden Südgeorgiens ihren Nachwuchs zur Welt. Während die Muttertiere sich um die Neugeborenen kümmern, sind große Seeelefantenbullen dabei, ihren Harem zu verteidigen. An den Stränden wird es deswegen Bullenkämpfe geben. Auf jeden Fall sind atemberaubende Momente fast garantiert.

Sie haben Gelegenheit, Königspinguine zu beobachten und mit etwas Glück sehen Sie die ersten Makkaroni-Pinguine, die in Südgeorgien ankommen. Schwarzbrauenalbatros, Graukopf- und Hellmantel-Rußalbatros kümmern sich ebenfalls um ihre Nester. Der Wanderalbatros brütet seit dem Vorjahr, so dass die Küken auf dem Nest sitzen und darauf warten, dass ihre Eltern kommen und sie füttern. Der wichtigste Brutplatz für Wanderalbatrosse, Prion Island, ist zu dieser Jahreszeit noch für Besuche geöffnet.

11.10.2023: Ushuaia

Am Nachmittag gehen Sie an Bord der MV Ushuaia. Begrüßungsgetränk und Vorstellung der Crew und des Expeditionspersonals. Das Schiff legt dann in Richtung der westlichen Falklandinseln (Malvinas), die für ihre raue Schönheit und ihren Reichtum an Seevögeln und Wasservögeln bekannt sind.

14.10.2023: Auf See

Die Politik der offenen Brücke auf der MV Ushuaia ermöglicht es Ihnen, etwas über die Navigation zu lernen, nach Meereslebewesen Ausschau zu halten und die Aussicht auf das offene Meer zu genießen. Diese Gewässer beherbergen auch eine interessante Gruppe von Seevögeln, die oft auf den Strömungen reiten, die im Gefolge des Schiffes entstehen, wie Albatrosse und Sturmvögel. Begleiten Sie das Expeditionsteam und die Naturforscher an Deck auf der Suche nach Seevögeln, Orcas und Delfinen. Eine interessante Auswahl an Vorträgen bereitet Sie auf die ersten Exkursionen auf den Falklandinseln (Malvinas) vor.

15.11.2023: Westliche Falklandinseln (Malvinas)

Zu günstigem Wetter begleiten Sie des Expeditionsteam auf Ihrer ersten Exkursion. An der Westküste können Die die folgenden Inseln besuchen:

West Point Island: (Blick auf den Cliff Mountain, den höchsten Punkt der Insel mit 381 m und die höchsten Klippen der Falklandinseln (Malvinas). Hier begegnen Sie einer riesigen Kolonie von Felsenpinguinen und Schwarzbrauenalbatrossen, die in unmittelbarer Nähe zusammennisten.

Carcass Island: Carcass Island liegt nordwestlich des Falkland-Archipels (Malvinas). Eine reife Tussac-Plantage bedeckt einen Großteil des Untergrunds unterhalb von Jason Hill im Osten. Die Umweltbedingungen haben zu einer spektakulär großen Population kleiner Vögel geführt, die eines der reizvollsten Merkmale von Carcass Island ist. Auch Eselspinguine und Magellan-Pinguine nisten hier. Peale’s und Commerson’s Delfine kommen häufig in die Nähe der Küste. In der Siedlung können Sie Tee und Kekse mit den Einheimischen zu genießen.

Über Nacht geht es um die nördlichen Inseln des Archipels in östlicher Richtung, um am nächsten Morgen die Hauptstadt Stanley zu erreichen.

16.10.2023: Östliche Falklandinseln (Malvinas) – Auf See

In den Morgenstunden haben Sie Zeit, die malerische kleine Stadt Stanley und ihr wunderbares Museum, Souvenirläden und Pubs zu erkunden. Die Stadt wurde in den frühen 1840er Jahren gegründet. Um die Tierwelt zu beobachten, müssen Sie nicht einmal die Stadt verlassen. Südliche Riesensturmvögel fliegen oft in der Nähe der Küste. Die endemischen Falkland-Dampferenten gibt es an den Küsten zuhauf, während Kelp-Möwen oft zusammen mit Delfinmöwen vorkommen. Häufige Besucher von Stanley sind auch Schwarzkronen-Nachtreiher, Rotrückenfalken und Wanderfalken, Truthahngeier und Hochlandgänse.

Am frühen Nachmittag startet die MV Ushuaia Richtung Südgeorgien.

17.10.2023/18.10.2023: Auf See

Während der Tage auf See wird ein umfangreiches Vortragsprogramm angeboten.

19.10.2023: Auf See – Südgeorgien

Südgeorgien wird in Sicht kommen! Obwohl es extrem isoliert ist, hat es eine erstaunliche Landschaft, die von hohen Bergen und mächtigen Gletschern bis hin zu tiefen Fjorden und niedrig gelegenem Grasland reicht. Wenn das Wetter günstig ist, würden wir versuchen, am späten Nachmittag eine der folgenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen:

Elsehul: Elsehul liegt am nordwestlichen Ende Südgeorgiens auf der Ostseite der messerscharfen Gipfelkämme der Halbinsel Parydian und ist ein wunderschöner kleiner Hafen. Es ist der einzige Besucherort auf der Insel, wo Kolonien von Schwarzbrauen- und Graukopfalbatrossen im Schutz der Küstengewässer beobachtet werden können.

Right Whale Bay: Right Whale Bay ist eine 2,4 km breite Bucht, die zwischen Craigie Point und Nameless Point entlang der Nordküste Südgeorgiens liegt. Der Name stammt aus der Zeit, als Südgeorgien noch ein Zentrum für den kommerziellen Walfang war. Hier können Sie einer kleinen Kolonie von Königspinguinen zu begegnen, zusammen mit Riesensturmvögeln, Möwen und Zuchtpelzrobben am schwarzen Aschestrand.

20.10.2023 bis 24.10.2023: Südgeorgien

Die genaue Reiseroute hängt von den örtlichen Land- und Seebedingungen ab, aber die folgenden Ziele sollen erkundet werden:

Salisbury Plain: Salisbury Plain, manchmal auch als „Serengeti des Südens“ bezeichnet, ist ein Naturschutzgebiet ohne Parallele. Mehrere große Gletscher bieten eine dramatische Kulisse für die Zehntausenden von Königspinguinen, die im Tussac-Gras dieses bemerkenswerten Ökosystems nisten. Der breite Strand eignet sich hervorragend zum Wandern, wenn Sie die Kolonie besuchen, wo Sie buchstäblich von Scharen neugieriger, sanfter Pinguine umgeben sind. Seeelefanten gibt es ebenfalls im Überfluss, ebenso wie südliche Riesensturmvögel und gelegentlich wandernde Eselspinguine. Ein beeindruckendes Erlebnis erwartet Sie.

Prion Island: Prion Island ist eine wunderschöne, mit Gras bedeckte Insel mit einer Brutkolonie von Wanderalbatros

Grytviken: Grytviken liegt in King Edward Cove, einem geschützten Hafen zwischen Hope Point und Hobart Rock am Westufer der Cumberland East Bay. Die rostenden Ruinen der Walfangstation Grytviken befinden sich auf einer Ebene an der Spitze der Bucht, die von steilen Hügeln und Bergen umgeben ist. Heute ist die Station der Standort des South Georgia Museums und ist für viele Besucher ein interessanter Anziehungsspunkt. Gleiches gilt für das Grab von Sir Ernest Shackleton auf dem nahe gelegenen Walfängerfriedhof und sein Gedenkkreuz am Hope Point. Die Landschaft in dieser Gegend ist selbst für südgeorgische Maßstäbe außergewöhnlich schön: Die Gletscher und schneebedeckten Gipfel der Allardyce Range – Mt. Sugartop, Mt. Paget, Mt. Roots, Nordenskjöld Peak, Mt. Kling und Mt. Brooker – bilden eine herrliche Kulisse für die Bucht, und insbesondere die Aussicht vom King Edward Point dürfte zu den schönsten der Welt gehören.

Godthul:  Godthul liegt 9 km östlich der Cumberland East Bay an der Ostküste der Barff-Halbinsel und ist eine 3 km lange Bucht, die zwischen Cape George und Long Point liegt. Eselspinguine sind auf dem Plateau reichlich vorhanden. Zwischen 1908 und 1929 war hier jeden Sommer ein schwimmendes Fabrikschiff stationiert, das von zwei Walfängern gewartet wurde. Ein kleines Uferdepot, das die Walfangoperationen unterstützte, wurde in der Nähe des Baches in der südöstlichen Ecke des Hafens eingerichtet, und die rostenden Fässer, der Holzschuppen und die Boote sind faszinierende Relikte der Walfangzeit, ebenso wie die beeindruckende Sammlung von Wal- und Seeelefantenknochen, die entlang des Strandes verstreut sind.

St. Andrews Bucht: Die von der Brandung gesäumte Küste der St. Andrews Bay verläuft ca. 3 Km in Nord-Süd-Richtung mit feinem dunklem Sand, der mit Pinguinen und Robben bedeckt ist. Im Landesinneren ist die Bucht von den Gletschern Cook, Buxton und Heaney begrenzt. Die Bucht beherbergt die größte Kolonie von Königspinguinen auf Südgeorgien. Und im Frühling ist der Strand auch mit Seeelefanten bedeckt. Scheidenschnäbel huschen in und um die Pinguinkolonie. Kapsturmvögel nisten in geringer Zahl auf den Klippen nördlich der St. Andrews Bay. Seeleoparden patrouillieren auch an diesem Ende des Strandes auf den Felsen und jagen am Rand von Seetangbetten nach Pinguinen. Ein paar Weißkinn-Sturmvögel und Lichtmantel-Rußalbatrosse nisten an den Tussac-Hängen. Braune Skuas und Antarktisseeschwalben brüten auf der Auswaschebene und den Geröllhängen am nördlichen Ende des Strandes und verteidigen ihre Nistplätze mit viel Lärm.

Cooper Bay: Cooper Bay befindet sich am südöstlichen Ende von Südgeorgien und auch hier erwarten Sie zahlreiche Tiere.

Drygalski Fjord: Der Drygalski Fjord befindet sich ebenfalls im äußersten Südosten der Insel. Auch wenn sich die Gletscher in den letzten Jahrzehnten erheblich zurückgezogen haben, bleiben sie immer noch eines der Merkmale dieser Küste, insbesondere der Risting- und Jenkins-Gletscher. Mit etwas Glück können Sie die Gletscher kalben sehen und die Geburt eines neuen Eisbergs von Bord der MV Ushuaia aus miterleben.

25.10.2023/26.10.2023: Auf See

Die MV Ushuaia durchfährt die Scotia-See in Richtung der Antarktischen Halbinsel.

27.10.2023:  Elephant Island, Südshetland Inseln

Geplant ist, die rätselhafte Elefanteninsel zu besuchen. 1916 war der Forscher Shackleton gezwungen, 22 seiner Männer an diesen Ufern stranden zu lassen, während er und fünf andere einen unglaublichen letzten Rettungsversuch unternahmen. Was folgte, ist eine der größten Rettungsgeschichten aller Zeiten.

28.10.2023: Auf See – Antarktische Halbinsel: Antarctic Sound

Im Laufe des heutigen Tages wird die MV Ushuaia an der Antarktischen Halbinsel im Gebiet des malerischen Antarctic Sound ankommen. Hier ist geplant, an einem der folgenden Landeplätze zu landen:

Argentinische Antarktisstation Esperanza: Hope Bay und die argentinische Station Esperanza befinden sich auf der Westseite des Sunds.

Brown Bluff: Brown Bluff, ein Vorgebirge auf der Tabarin-Halbinsel, liegt südlich der Hope Bay. Beide könnten mögliche Landeplätze sein. Das Weddellmeer ist das Zentrum der Adélie-Pinguin-Population der Halbinsel.

29.10.2023 bis 31.10.2023: Antarktische Halbinsel und Südliche Shetlandinseln

Das Expeditionsteam der MV Ushuaia bereitet Sie auf unsere Erfahrungen auf der Antarktischen Halbinsel und den Südlichen Shetlandinseln vor.

Gerlachestraße: Diese Region mit breiten Meerengen, bergigen Inseln, geschützten Buchten und engen Kanälen bietet Momente der Einsamkeit. Eine Fülle von hohen Gipfeln, die Menschen noch nie bestiegen haben, und riesige Gletscher, die unaufhaltsam seewärts fließen, sind die physischen Merkmale hier.

Hydrurga Rocks: Eine kleine Gruppe von Inseln, die östlich von Two Hummock Island im Palmer-Archipel am nördlichen Eingang der Gerlache-Straße liegen. Chinstrap Penguins, Blue-eyed Shags und Seetangmöwen sind hier zu finden.

Cuverville Island: Cuverville Island liegt im malerischen Errera-Kanal im Zentrum der Gerlachestraße. Ein erhöhter Strand bildet hier einen Nistplatz für viele Eselspinguine. Auf dem Weg nach Norden ist auch geplant, die Südlichen Shetlandinseln zu erkunden.

Deception Island: Geplant ist, dass die MV Ushuaia durch die enge Passage in die überflutete Caldera von Deception Island, das größte der drei jüngsten vulkanischen Zentren, fährt.

Halfmoon Island: Diese halbmondförmige Insel, am Eingang der Moon Bay zwischen den Greenwich- und Livingston-Inseln gelegen, ist die Heimat von Pinguinen in atemberaubender Umgebung.

01.11. 2023/02.11.2023 November: Auf See

Die MV Ushuaia verlässt die Antarktis und fährt über die Drake-Passage nach Norden.

03.11.2023: Ushuaia

Die MV Ushuaia kommt am frühen Morgen im Hafen von Ushuaia an und Sie verlassen das Schiff nach dem Frühstück.

Bitte beachten Sie: Diese Reiseroute ist nur ein Leitfaden. Die genaue Route der MV Ushuaia  und das Programm können variieren, um die örtlichen Wetter- und Eisbedingungen und die Möglichkeiten, Wildtiere zu beobachten, optimal zu nutzen. Änderungen werden vom Kapitän und/oder Expeditionsleiter vorgenommen, um die besten Ergebnisse aus den vorherrschenden Bedingungen zu erzielen. An Bord wird ein tägliches Programmblatt herausgegeben. In der Antarktis gilt: Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg!

Leistungen auf den Antarktis-Kreuzfahrten mit der MV Ushuaia

  • Unterkunft an Bord inkl. Vollpension
  • Freie Benutzung aller Bordeinrichtungen
  • Wissenschaftliche Vorträge, Präsentationen und Informationen zur Reise
  • Alle Ausflüge und Exkursionen per Zodiac (wetterabhängig)
  • Ausführliches Infomaterial
  • Hafentaxen
  • Nicht im Reisepreis enthalten sind lediglich Getränke, Trinkgelder und persönliche Ausgaben.

Bitte beachten Sie: Die vom Team der MV Ushuaia vorgeschlagenen Programme dienen lediglich als Beispiel. Da Landgänge abhängig von den Wetter- und Eisverhältnissen vor Ort sind, müssen sie manchmal Alternativen vorschlagen. Nur so können sie sicherstellen, Ihnen eine größtmögliche Vielfalt an Landschaften und Tierwelt zu bieten. Der Kapitän und oder die Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm. Die Überquerung des Polarkreises kann nicht garantiert werden. Ein Tagesprogramm mit geplanten Aktivitäten wird täglich ausgehängt.  Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.

Preise der Antarktis-Kreuzfahrten mit der MV Ushuaia

Preise 2022/2023EinzelkabineDoppelkabinen-Kategorie
KreuzfahrtenPremier SingleStandardStandard PlusPremierSuperiorSuite
Klassische Antarktis - 10 Tage / 9 Nächte
Fahrt vom 03.11.22 bis 12.11.228.925,-x6.280,-7.450,-7.895,-8.295,-
Abfahrten 01.12. + 10.12.22, 17.03. + 26.03.2310.500,-5.800,-7.940,-8.770,-9.290,-9.750,-
Fahrt vom 08.02.23 bis 17.02.2312.650,-7.290,-8.820,-10.490,-11.130,-11.700,-
Fahrt vom 27.02.23 bis 08.03.2311.440,-6.450,-8.030,-9.550,-10.130,-10.620,-
Klassische Antarktis -11 Tage / 10 Nächte
Abfahrten 19.12. + 29.12.22, 08.01. + 17.02.2314.030,-8.100,-9.820,-11.700,-12.350,-12.990,-
Vorstoss ins Wedellmeer
Fahrt vom 29.01.23 bis 08.02.2314.030,-8.100,-9.820,-11.700,-12.350,-12.990,-
Über den Polarkreis hinaus
Fahrt vom 18.01.23-bis 29.01.2315.430,-8.910,-10.790,-12.870,-13.590,-14.300,-
Alle Preise pro Person in Euro. Die Saisonzeit und der Preis bestimmen sich nach dem Abfahrtsdatum.
Trennlini
ACHTUNG:Für alle Antarktis-Programme gelten besondere Zahlungs- und Stornobedingungen von bis zu 100%. Denken Sie unbedingt auch an eine Reiserücktrittskosten- sowie Krankenversicherung mit Rücktransport, die die Antarktis mit einschließt!

Preise 2023/2024EinzelkabineTripleDoppelkabinen-Kategorie
KreuzfahrtenPremier SingleStandardStandardStandard PlusPremierSuperiorSuite
Klassisches Südgeorgien, Falkland & Antarktis
Fahrt vom 13.10.23 bis 03.11.2319.170,-9.490,-10.440,-13.425,-15.960,-16.880,-17.740,-
Klassische Antarktis - 10 Tage / 9 Nächte
Fahrt vom 03.11.23 bis 12.11.238.995,-4.615,-4.950,-6.310,-7.495,-7.935,-8.340,-
Abfahrten 22.11., 01.12. + 10.12.23, 08.03,17.03. + 26.03.2410.560,-5.445,-5.830,-7.410,-8.820,-9.340,-9.815,-
Fahrt vom 08.02.23 bis 17.02.2312.700,-6.850,-7.325,-8.875,-10.585,-11.180,-11.760,-
Klassische Antarktis -11 Tage / 10 Nächte
Fahrt vom 12.11.23 bis 22.11.2311.740,-6.050,-6.480,-8.240,-9.795,-10.375,-10.900,-
Abfahrten 19.12. + 29.12.22, 08.01. + 17.02.2414.120,-7.590,-8.140,-9.860,-11.760,-12.430,-13.060,-
Fahrt vom 27.02.24 bis 08.03.2412.220,-6.365,-6.810,-8.560,-11.180,-10.780,-11.335,-
Vorstoss ins Wedellmeer
Fahrt vom 29.01.24 bis 08.02.2414.120,-7.590,-8.140,-9.860,-11.760,-12.430,-13.060,-
Über den Polarkreis hinaus
Fahrt vom 18.01.24-bis 29.01.2415.530,-8.370,-8.960,-10.850,-12.940,-13.670,-14.375,-
Alle Preise pro Person in Euro.

Leistungen siehe 2022/23