Falkland Inseln (Malvinas)

Überwältigende Natur im Tierparadies des Südatlantiks

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Entdecken Sie das Tier- und Naturparadies der Falkland Inseln – es wird Ihnen unvergessen bleiben. Hier finden Sie die für Sie passende Falklandreise, egal, ob Sie die Falkland Inseln im Rahmen einer Expeditions-Seereise oder per Flugsafari entdecken wollen. Viel Vergnügen beim Studieren der Reisen! Unsere Spezialisten beraten Sie auch gerne, wie Sie am besten den Besuch der Falkand Inseln in eine Südamerikareise integrieren können.

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Falkland Inseln (Malvinas) – Informationen zu Land und Kultur sowie Reisetipps

Tierparadies im Südatlantik

Die über 500 Inseln des Falkland-Archipels liegen ca. 500 km östlich der patagonischen Küste und ca. 1.600 km nördlich der Antarktis. Die baumlosen Inseln sind äußerst dünn besiedelt. Von den insgesamt rund 3.000 Einwohnern leben 2.000 allein im Hauptort Port Stanley, einem Städtchen mit bunten Holzhäusern und typisch englischem Charme. Die restlichen 1.000 leben »in Camp«, wie man hier die verstreuten Siedlungen und Schaffarmen bezeichnet.

Die Falkland Inseln sind von karger Schönheit geprägt. Großflächige Moorlandschaften, Seen und malerische Lagunen mit meterhohem Schilfgras, steile Felsküsten und Klippen wechseln mit samtartigen Stränden. Sie finden hier eine sehr zutrauliche Tierwelt mit allen Arten von Robben, Seelöwen und See-Elefanten, Albatrosse, Killerwale oder Orcas. Und vor allem sechs Pinguin-Arten, darunter die fast nur hier anzutreffenden Königs-Pinguine und die putzigen Rockhoppers.

Kurze Geschichte der Falkland Inseln

Die Inseln wurden bereits 1592 von John Davis (s. Bild) gesichtet, aber erst 1690 von John Strong betreten. Dieser nannte die Meeresenge zwischen den beiden Hauptinseln zu Ehren des Viscounts von Falkland „Falkland Channel“. Später wurde der Begriff für die gesamte Inselgruppe verwendet.

Die erste Siedlung errichteten auf Ostfalkland dann allerdings die Franzosen 1764 (Port-Louis). Aus dieser Zeit stammt auch der spanische Name der Inseln „Malvinas“, der auf die Bezeichnung „Îles Malouines“ zurück geht, die die ersten Siedler, die aus St.Malo stammten, der Inselgruppe gaben. Eine britische Ansiedlung auf Westfalkland 1766 wurde 8 Jahre später wieder aufgegeben.

1766 übernahmen die Spanier Port-Louis, kehrten der Kolonie aber 1811 den Rücken, ohne allerdings seine Souveränitätsansprüche aufzugeben. Deswegen gibt es seit damals Territorialstreitigkeiten um die Inseln, als die Briten 1820 die Falkland Inseln in Besitz nahmen. Zuerst zwischen Großbritannien und Spanien und in der Folge zwischen Großbritannien und Argentinien.

Argentinien erhebt seit langem Anspruch auf die Falkland Inseln.1982 eskalierte die Auseinandersetzung mit Großbritannien im Falklandkrieg. Aber auch nach der Niederlage Argentiniens und einer Volksabstimmung auf den Falkland Inseln, die klar zu Gunsten der Zugehörigkeit zu Großbritannien ausging, bemüht sich Argentinien weiterhin, seinen Anspruch auch das Archipel zu verwirklichen.

Klima – Reisezeit – Kleidung

Das Klima entspricht in etwa dem Schottlands, die Jahreszeiten sind aber zu Europa genau entgegengesetzt. Für einen Besuch eignen sich somit sowohl klimatisch als auch in puncto Tierbeobachtung am besten die dortigen Sommermonate von ca. Oktober bis März, unbedingt erforderlich ist guter Sonnenschutz, festes Schuhwerk sowie wind- und wasserdichte Schutzkleidung gegen Regen und den fast ständig stark wehenden Wind.

Einreise – Impfungen – Geld

Zur Einreise genügt für EU-Bürger und Schweizer lediglich ein noch 6 Monate gültiger Reisepass, Impfungen sind nicht erforderlich. Landeswährung ist das Falkland-Pfund (wie britisches Pfund), gewechselt werden sonst nur noch US-Dollar oder Euro in bar, Kreditkarten sind noch ziemlich unbekannt.

* Uns ist natürlich bekannt, dass die Verwendung der Bezeichnung – Falkland Inseln – einen einseitigen Standpunkt wiedergibt, – erhebt doch Argentinien seit jeher Anspruch auf diese Inseln. Als Reiseanbieter haben wir uns jedoch aufgrund des Bekanntheitsgrades entschlossen den englischen Namen – Falkland Inseln – zumindest mit zu verwenden.