Das wüstenartige Nordperú ist nach Cusco und Machu Picchu das zweitwichtigste archäologische Zentrum Südamerikas. Die gewaltigen Adobe-Pyramiden von Túcume, die erst kürzlich entdeckten Gräberfeldern des Herrschers von Sipán mit einst unschätzbaren Reichtümern aus der Moche-Kultur bieten der Wissenschaft auch in Zukunft noch ein weites Betätigungsfeld. . Die Grabfunde können in Lambayeque im neuen Museum der Königsgräber »tumbas reales« bewundern.

Aber daneben hat Nordperú noch mehr zu bieten. Die Ruinenstadt von Chan Chan, das romantische Fischerdorf Huanchaco mit seinen traditionellen Binsenbooten. Oder Sie entdecken die geheimnisvolle und rätselhafte präinkaische Kultur der Chachapoyas, die Festungsanlage von Kuélap oder die Totenstadt von Karajía. Inka-Geschichte pur gibt es in Cajamarca, der Stadt des »Gold-Deals« des gefangenen Kaisers Atahualpa mit dem Conquistador Pizarro.

Zwei weitere Höhepunkte in Nordperú sind auf der einen Seite die 1535 gegründete Kolonialstadt Trujillo, die vor allem für ihre architektonisch beeindruckende Hauptplaza berühmt ist, auf der anderen Seite die Region von Perús höchstem Berg, dem
6.768 m hohen Huascarán, die zum Trekking einlädt.