Touren zu den Xingu – Indigene Traditionen erleben

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Authentische Touren zu den Xingu

Indigenes Leben persönlich erleben - mehr als eine Reise

Für Brasilienfreunde und Spezialgruppen können wir ab sofort dank eines persönlichen Kontakts zu den Xingu und in Zusammenarbeit mit der FUNAI* Touren zu den Xingu in den Xingu-(National-)Park anbieten.

*Die FUNAI ( Fundação Nacional do Índio = Nationale Stiftung der Indigenen) ist die brasilianische Behörde zum Schutz der indigenen Bevölkerung, die dem Justizministerium untersteht. Aufgabe der FUNAI ist es, die Einhaltung der Rechte indigener Völker nach Brasiliens Verfassung von 1988 und dem Brasilianischen Indianerstatuts sicherzustellen.

Der Xingu-Park

Der Xingu-Park (Parque Indígena do Xingu) ist ein über 27.000 km² großes Schutzgebiet für indigene Völker in Mato Grosso im südlichen Amazonasbecken. Als Xingu werden die am Oberlauf des Río Xingu im brasilianischen Mato Grosso lebenden Indigenen bezeichnet. Dabei ist Xingu ein Oberbegriff für mehrere Gruppen, die vier unterschiedlichen Sprachen sprechen. Im Park leben mehrere Indianervölker: Aweti, Kalapalo, Kamaiurá, Kuikuro, Matipu, Mehinako, Nahukuá, Trumai, Waura und Yawalapiti. Die in dieser Region lebenden Xingu haben trotz unterschiedlicher Sprachen ganz ähnliche Bräuche und Sozialsysteme.

Die Möglichkeiten für Touren zu den Xingu

Lediglich zu bestimmten Terminen oder auf gesonderte Anfrage sind einige wenige Reisen pro Jahr mit einer Teilnehmerzahl von 4-9 Personen und Sondergenehmigung möglich, wobei immer unterschiedliche Dörfer besucht werden. Die Teilnehmer müssen sich ausnahmslos an vorgegebene Verhaltensregeln halten. Insgesamt sicher kein normaler Tourismus! Während des Aufenthaltes im Dorf wird in Hängematten mit Moskitonetz in einer Oca (Indianerhaus) geschlafen. Alternativ kann man die Nacht auch im Zelt verbringen. Ebenso ist die Verpflegung auf Grund der vorhandenen Einrichtungen nur sehr einfach.

Ein Großteil des wegen des Expeditionscharakters einer solchen Reise nicht unerheblichen Reisepreises geht an die jeweilige Dorfgemeinschaft, die damit notwendige Maßnahmen finanziert, die unweigerlich der nicht mehr abzuwendende Kontakt mit der sog. zivilisierten Gesellschaft mit sich gebracht hat und bringt. Trotzdem kann man hier tatsächlich noch in der Tradition verhaftete und in dieser lebende Indianerdörfer erleben, wobei die festen Reisetermine zu speziellen Festen organisiert werden.

Bei Interesse und/oder können Sie sich gerne an unsere Kollegin Daniela Schnitzspahn (Tel. 089/419419-22; marketing@ruppertbrasil.de) wenden.

2018-11-11T15:48:08+00:00
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