Informationen zum Zika-Virus – mit laufenden Aktualisierungen

RuppertBrasil hat alle Informationen zum Zika-Virus mit vielen Links zusammengestellt, damit alle, die eine Reise planen, sich selbst bestmöglich informieren können. Nachdem immer wieder neue Nachrichten kommen, wird diese Seite immer wieder aktualisiert.

5. Aktualisierung 18.11.2016 – WHO erklärt Zika-Notstand für beendet

Entwarnung bei der Zika-Epidemie. Die WHO hat den globalen Gesundheitsnotstand aufgehoben. Damit ist das Problem Zika-Virus noch nicht verschwunden, aber mit der Aufhebung des wohl immer schon übertriebenen Bezugs zur „Weltgesundheit“ verbessert das vielleicht eine sachlichere Sicht auf das Problem. Das Vorgehen der WHO wird unter der Überschrift „Zika Experiment Weltgesundheit“ in der SZ vom 21.11. zutreffend kommentiert. Die falsche Entscheidung bei dem Zika-Virus als Folge der „verschlafenen“ Reaktion bei Ebola fasst die SZ so zusammen:

„Und nun Zika: Ein Erreger, der milde Infekte auslöst und lebenslange Immunität hinterlässt, ist durch die WHO zum Gegenstand von Angst und Aktionismus mutiert. Fast hätte man die Olympischen Spiele abgesagt. In Miami gibt es eine Zika-Sperrzone. Demnächst sollen in Florida sogar Gentechnik-Mücken freigesetzt werden. Dabei ist zweifelhaft, ob die Schäden bei Babys in Brasilien wirklich durch Zika verursacht wurden. Man muss hoffen, dass die WHO aus ihren Experimenten endlich lernt, was eine Seuche ausmacht. Beim nächsten Mal könnte es wieder um Menschenleben gehen.“ http://www.sueddeutsche.de/politik/zika-experiment-weltgesundheit-1.3259394

Tatsächlich bleibt zu hoffen, dass nun nicht mehr auch bekannte Forschungseinrichtungen verfrüht Studien veröffentlichen, die auch nach Ansicht renommierter Wissenschaftler viel zu schnell erstellt wurden (Kampf um Forschungsgelder?), sondern dass die Verbindung Zikavirus und Mikroenzephalie  wirklich verifiziert wird. Es spricht jedenfalls einiges dafür, dass das Virus allein ohne Co-Faktoren eher nicht zu Hirnanomalien bei Kindern führen dürfte.

So heißt es in der SZ unter dem Titel „Das Zika-Paradox“ (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-das-zika-paradox-1.3259215): „Der Bonner Virologe Jan Felix Drexler glaubt, dass Armut und eine unzureichende Gesundheitsversorgung ein solcher Co-Faktor sein könnten. Dazu passt, dass sich die Fehlbildungen vor allem im armen Nordosten Brasiliens häuften. Über welchen Mechanismus die schlechten Lebensbedingungen das Wüten des Zikavirus begünstigen, ist allerdings nicht klar. Mitverantwortlich für die Diskrepanzen dürften auch statistische Verzerrungen sein – „wenngleich sie alleine die Unterschiede nicht erklären können“, sagt Drexler.“

4. Aktualisierung 23.08.2016 – Kein Zika-Fall während der Olympischen Spiele

Was wurde nicht alles vor den Olympischen Spielen nicht alles berichtet, was alles drohen könne, wobei man wirklich das Gefühl bekam, jeder mit und ohne Fachkenntnis fühle sich berufen, zu dem Thema etwas zu veröffentlichen. Nachdem die Olympischen Spiele nun vorbei sind, steht das erwartbare Ergebnis fest – es gab keinen Zika-Fall in Rio während der Spiele.

Boris Hermann hat in einem lesenswerten Bericht über die Empfindungen der Brasilianer im Zusammenhang mit den Spielen hierzu ausgeführt:

Allen vernunftgesteuerten Einwänden zum Trotz – die Stechmücke Aedes aegypti hält um diese Jahreszeit in Brasilien Winterruhe, während sie etwa in Florida ihr Unwesen treibt – sagte die halbe Golfer-Elite ihre Teilnahme ab. Tapfere männliche Athleten, die dennoch nach Brasilien reisten, froren zur Sicherheit ihre Spermien ein. Die US-Torhüterin Hope Solo verbreitete ein Selbstportrait mit Moskito-Maske. Es gibt ein paar gute Gründe, sich derzeit vor Rio zu fürchten. Zika gehört nicht dazu. Die WHO teilt mit: Bislang wurde keine einzige Neuansteckung während der Spiele registriert.

3. Aktualisierung 03.08.2016 – Kein Athlet müsste wegen Zika zu Hause bleiben

Unter dieser Überschrift hat am Montag Zeit-online pünktlich zur Eröffnung der Olympischen Spiele einen umfassenden Artikel zum Thema Zika veröffentlicht, der wirklich gut den aktuellen Stand zusammenfasst.

Zwei Zitate aus dem Artikel scheinen mir ganz interessant zu sein:

Die Angst vor der Krankheit ist jedoch größer als sie sein müsste. Das Virus ist für die allermeisten, die sich anstecken, harmlos. Erst Ende Juli haben Berechnungen der Yale-Universität zudem gezeigt: Nur drei bis 37 Menschen von 500.000 möglichen Besuchern der Olympischen Spiele würden Zika in ihre Heimat tragen.
….
Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass sie sich infiziert haben. Entweder bekommen sie keine Symptome oder bloß leichtes Fieber, Hautausschlag oder eine Bindehautentzündung. All das klingt nach zwei bis sieben Tagen ab. …

Tatsache bleibt allein, dass bei Schwangeren jedes Risiko, und sei dies noch so gering, vermieden werden sollte. Eine Zusammenfassung fast aller Artikel zu dem Thema findet sich zudem unter http://www.zeit.de/thema/zika..

2. Aktualisierung 20.04.2016

Wir haben in den letzten zwei Monaten auf weitere Aktualisierungen verzichtet, nachdem sich an dem damaligen Wissenstand nichts änderte. Dies gilt eigentlich auch jetzt noch, selbst wenn das Thema durch die Flüchtlingskrise und andere Themen aus den Schlagzeilen immer mehr verschwunden ist.

Um mit dem Resümee zu beginnen: Es gibt für kein Land eine Reisewarnung, so dass man festhalten kann, dass mit Ausnahme Schwangerer Reisen ohne Problem möglich sind. Bei Schwangeren und Frauen, die aktuell eine Schwangerschaft vorhaben, ist dies aus Vorsichtsgründen anders. Selbst wenn man bis heute nicht über Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten hinaus ist, wäre es trotzdem nicht empfehlenswert, ein auch noch so geringes Restrisiko auf sich zu nehmen.

Um sich ein eigenes Bild über die meisten Fragen zu verschaffen, hilft dem Interessierten die FAQ-Seite des Robert-Koch-Instituts unter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Zikavirus/Zikavirus-Infektionen.html.

Ein paar Gedanken abseits der Aktualität:

Die Berichterstattung zum Zika-Virus ist ein gutes Beispiel, wie und mit welcher Oberflächlichkeit und Geschwindigkeit in der Öffentlichkeit solche Themen abgehandelt werden.

Ein seit langem bekanntes Virus, das mit Berechtigung als eigentlich harmlos bezeichnet werden konnte/kann, breitet sich in Südamerika (ohne Argentinien, Chile, Perú) nach Norden aus, wobei  dann die Zahlen gleich einmal hochgerechnet werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang, nach welchen Kriterien Befallgebiete mit wachsender oder starker Ausbreitung definiert werden, denn im Gegensatz zur Annahme des Laien ist es nun nicht so, dass nennenswerte Teile der Bevölkerung befallen sein müssten.

Nach der offiziellen Definition gilt, dass eine Region bereits dann als stark belastet gilt „(increasing or widespread transmission“), wenn

  • mehr als 10 Übertragungsfälle aus einem Gebiet gemeldet werden oder
  • aus wenigstens 2 getrennten Gebieten örtliche Virus-Übertragungen gemeldet werden oder
  • die Zika-Virus-Übertragung in einem Gebiet länger als 2 Monate andauert.

Für den Epidemologen ist das sicher eine nachvollziehbare Einschätzung, beim Laien kann dies aber ohne weiteres zu Missverständnissen führen, wenn er ohne diese Hintergrundkenntnis Verbreitungskarten betrachtet. (Ein klein wenig erinnert das an die Karten, in den Zeckengebiete in Deutschland ausgewiesen werden.)

Bedeutsam  für die Nachrichtenlage wurde das Zika-Virus allerdings auch erst, als man in Brasilien eine Zunahme an Mikrozepahlie-Fällen (vorrangig in Pernambuco – Hauptstadt Recife) feststellte.  Seitdem wird ein Zusammenhang mit dem Zika-Virus vermutet, der allerdings bis dato, wie man auch den Informationen des RKI entnehmen kann, nicht belegt ist, selbst wenn Forscher davon sprechen, dass die „Vermutung gewachsen sei“, dass es einen Zusammenhang zwischen Infektion der Schwangeren und Auftreten der Mikrozephalie beim Baby gebe. Statistisch sieht es in Brasilien so aus, dass von über 5000 gemeldeten Mikrozephalie-Verdachtsfällen 500 Fälle bestätigt wurden, während in 800 Fällen überhaupt keine Mikrozephalie festgestellt wurde. Lediglich in 15 Fällen wurde der Zika-Virus bislang in den Gehirnen betroffener Babys, im Fruchtwasser oder in der Plazenta ihrer Mütter nachgewiesen, ohne dass damit der Zusammenhang zwischen Virus und Mikrozephalie geklärt wäre, Quelle: SZ vom 23.02.2016 – http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/lateinamerika-zika-virus-dienaechste-welle-1.2874328-2.

Um bei dieser Nachrichtenflut für sich eine Einschätzung vornehmen zu können, ist es hilfreich, wenn man einmal die bekannten Ursachen der Mikrozephalie (ohne Zika-Virus) betrachtet. Mikrozephalie bezeichnet eine Fehlbildung des menschlichen Schädels: Er ist im Verhältnis zu dem anderer Menschen desselben Geschlechts und Alters zu klein. Als Ursachen kommen neben einem Gendefekt auch Alkoholmissbrauch oder Drogenkonsum in Frage (Quelle: http://symptomat.de/Mikrozephalie).

Dieser Zusammenhang mit Alkohol und Drogen und das Auftreten gehäufter Fälle gerade in Slumgebieten  lässt zumindest bei dem Verfasser dieser Zeilen den Verdacht entstehen, dass die Beschäftigung mit einem Virus als medizinischem Problem für die Regierungen der betroffenen Länder weitaus angenehmer als die Beseitigung sozialer Probleme sein dürfte. In dieses Bild passt, dass es noch einen anderen Erklärungsansatz für die Häufung der Mikrozephalie-Fälle in Brasilien gibt, der zumindest auf den ersten Blick erklären würde, warum andere, vom Zika-Virus betroffene Regionen nicht eine Häufung von Mikrozephalie-Fällen melden. Argentinische Mediziner und Forscher vertreten die Auffassung, dass die zunehmenden Fälle von Mikrozephalie bei Säuglingen mit dem Larvengift Pyriproxyfen in Zusammenhang stehen. Dieses Larvengift wird seit 2014, nachdem die Mückenlarven gegen das bis dahin verwendete Larvenmittel immun wurden, vor allem in den ärmeren Regionen im Nordosten Brasiliens dem Trinkwasser beigemengt, um das Wachstum von Mückenlarven zu hemmen. Quelle: http://www.wz.de/home/panorama/forscher-zweifeln-an-zika-virus-als-grund-fuer-missbildungen-bei-neugeborenen-1.2125560. Die Behörden haben selbstverständlich widersprochen und zur Wahrheit gehört auch, dass die Organisation, die die Nachricht verbreitete, sich dem Kampf gegen den übermäßigen Gebrauch  von Pestiziden verschrieben hat.

Als Laie kann und sollte man nicht über die Richtigkeit wissenschaftlicher Bewertungen urteilen, aber zumindest zeigt dies, dass es auch andere Ansätze einer Bewertung gibt, die zumindest eine plausible Erklärung für die Häufung der Mikrozephalie-Fälle gerade im Nordosten Brasiliens liefern und auch dafür, dass in anderen Ländern das Zika-Virus gerade nicht zu einem Anstieg an Mikrozephalie-Fällen geführt hat..

Ein letztes Wort zu den Begriffen  „Katastrophe“ oder „globaler Notfall“, den die Medienwelt bzw. die Unesco  in diesem Zusammenhang so gerne bemühen.

Es gibt einen sehr empfehlenswerten Artikel des Wissenschaftsjournalisten Werner Bartens von der Süddeutschen Zeitung (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/lateinamerika-zika-virus-die-who-hat-vorschnell-entschieden-1.2845636),aus dem folgendes zitiert sei:

„Zudem geht über das Alarmgeschrei der Sinn für Relationen verloren. Am Montag brachte das „Heute-Journal“ nach einem ausführlichen Zika-Bericht einen kurzen Beitrag, dass in Äthiopien eine Million Menschen akut vom Hungertod bedroht sind. Das ist ein Notfall von internationaler Tragweite. Genauso wie es eine unfassbare Katastrophe ist, dass weltweit jedes Jahr drei Millionen Kinder an Unterernährung sterben – und etwa eine Million an vermeidbaren Magen-Darm-Infekten.“

Eigentlich kann man es nicht besser ausdrücken, wobei vielleicht ein anderer Aspekt die Relationen auch zurecht rückt: An der so unspektakulären Grippe (Influenza) sterben jährlich nach Schätzungen 250.000 bis 500.000 Menschen weltweit und allein in Deutschland gibt es jährlich 15.000 bis 20.000 Grippetote.

So, und nun kann man nur abwarten, was die Zukunft an weiteren mehr oder weniger erhellenden Nachrichten bringt.

1. Aktualisierung 02.02.2016

Gestern hat die WHO wegen des Zika-Virus nun den globalen Gesundheitsnotfall erklärt. Wenn man seriösen Kommentatoren folgt, hat die Entscheidung der WHO auch einiges damit zu tun, dass sie bei dem Ebola-Ausbruch offensichtlich zu spät reagierte und, obwohl der Zika-Virus keinesfalls dieselbe Brisanz hat, vermeiden will, wieder für eine verspätete Reaktion gescholten zu werden.

Grundsätzlich ändert sich allerdings nichts an den Informationen, die wir bereits am 28.01. in diesen Blog eingestellt haben. Mit Ausnahme von Schwangeren sieht auch die WHO nach wie vor keinen Grund, von Reisen abzusehen. Wenn man auf der WHO-Seite Einzelheiten nachliest, stellt sich das Bild ohnehin weniger dramatisch dar – siehe http://who.int/features/qa/zika/en/.

Nachfolgend haben wir einige links zu Presseartikeln und Videos zusammengestellt, die sich eingehend mit dem Thema und auch mit der noch sehr ungenauen Faktenlage bei der Auswirkung auf Schwangere befassen. So können Sie sich am besten auch einen eigenen Eindruck verschaffen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/zika-virus-who-ruft-gesundheitsnotstand-aus-a-1075138.html

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-01/zika-virus-who-gesundheitsnotfall-angst

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/zika-globaler-seuchenalarm-1.2843774

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/infektionskrankheiten-was-ueber-das-zika-virus-bekannt-ist-1.2823370

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/virus-in-brasilien-ist-zika-vor-allem-ein-artefakt-der-angst-1.2839964

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/der-naechste-bitte-warum-der-zika-virus-noch-kein-globaler-notfall-ist-1.2841900

Information zum Zika-Virus Stand 28.01.2016

Seit kurzem kommt keine Zeitung oder Nachrichtensendung ohne einen Beitrag zum Zika – Virus aus. Man könnte das Gefühl haben, es würde sich um etwas ganz Neues handeln. Mitnichten! Das Virus ist seit 1947 bekannt, als es bei einem Rhesusaffen bei Entebbe/Uganda im Zika Forest (daher der Name) entdeckt wurde. Danach interessierte das Virus eigentlich niemand, bis 2007 auf der Insel Yap in Mikronesien mehrere 100 Personen erkrankten. Seit damals gingen Virologen davon aus, dass sich das Virus ausbreiten könne, wobei sich erst 2013 der nächste Ausbruch in Französisch-Polynesien ereignete. Eine neue Qualität erreichte das Problem erst im Laufe des Jahres 2015, als sich das Virus in Südamerika, insbesondere auch in Brasilien ausbreitete. Zwischenzeitlich befürchtet die WHO sogar eine weltweite Ausbreitung.

Was bedeutet das nun für eine Reise nach Süd- oder Lateinamerika?

Relevant kann das Thema der direkten Ansteckung ohnehin nur in den tropischen Zonen werden, da dies der Aedes_aegypti_CDC-GathanyLebensraum der Aedes-Stechmücke, deren Stich das Virus übertragen kann, wobei die Stechmücke zudem Feuchtigkeit schätzt. (Der Bekämpfung der Mücke dient auch der spektakulär gemeldete Militäreinsatz in Brasilien, bei dem die Brutstätten der Mücken vernichtet werden sollen, wobei dies in Brasilien nichts so besonderes ist, sondern fast regelmäßig als probates Mittel zur Unterdrückung von Stechmücken, die Krankheitserreger verbreiten können, angesehen wird.) In den Bergregionen, den kalten Regionen des südlichen Kontinents oder in Chile wird man sich mit dem Thema überhaupt nicht beschäftigen müssen.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist grundsätzlich nicht zu befürchten, es sei denn, durch ungeschützten Geschlechtsverkehr oder durch Blutkonserven, sicher alles Sachen,die den Reisenden nicht berühren sollten.

Die Weltgesundheitsorganisation hat dezidiert auch Reisewarnungen in irgendwelche Regionen nicht für notwendig befunden. („Based on available evidence, WHO is not recommending any travel or trade restrictions related to Zika virus disease.“ http://who.int/features/qa/zika/en/)

Das hängt auch damit zusammen, dass Zika meist völlig unspektakulär verläuft. Nur jeder fünfte Infizierte wird überhaupt von dem Virus etwas merken. Symptome sind dann ein wenig Fieber, etwas Hautausschlag und nach ein paar Tagen ist alles vorbei. Zudem kann (und sollte) man sich mit Mückenschutz in betroffenen Gebieten – dies ist z.B. in Brasilien vor allem Pernambuco) – auch ganz vernünftig schützen.

Problematisch scheinen Reisen auch in betroffene Gebiete nur für Schwangere zu sein, da die Mediziner inzwischen nicht ausschließen können, dass eine Infektion der Mutter zu Fehlbildungen beim Säugling führen kann. Auch wenn ein Nachweis bisher nicht gelungen ist, gibt es bei einigen Fällen starke Indizien.

Wenn Sie sich eingehender informieren wollen, erhalten Sie ausführliche und aktuelle Informationen zudem über das Auswärtige Amt, das ein Merkblatt zum Zika-Virus mit weiteren links veröffentlicht hat, oder die WHO.